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Dekan und Kapitulare des Archidiakonalstifts St. Viktor in Xanten bekunden, dass Maria Christina Veltjens ihnen 135 Taler in klevischen Münzsorten = 300 Gulden holländisch dergestalt erblich geschenkt hat, dass sie auf ihre Lebenszeit die Zinsen von 5 Prozent jährlich aus diesem Kapital empfängt und dass nach ihrem Tod diese Jahrrente zu einer ewigen Memorie und Seelenmesse in der Xantener Kirche für ihre und ihrer Schwester Johanna Dryssen Seele am ersten Montag nach ihrem Todestag dienen soll. Dekan und Kapitel quittieren über die Geldsumme und geloben, die Zinsen zu bezahlen, erstmals am 24. Juli 1694 neuen Stils, und die Memorie ewig zu begehen. Sie setzen alle ihre Güter, insonderheit ihre Zehnten zu Unterpfand, woran sich die Gläubigerin im Fall der Nichtzahlung der Rente schadlos halten kann, unterwerfen sich allen Gerichten und verzichten auf alle Einreden und Rechtsbehelfe. - Sie kündigen das unten aufgedrückte große Kirchensiegel und die Unterschrift des Sekretärs an. ... Xanten den 9 Iulii 1693.

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
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