Graf Kraft Wilhelm von Oettingen [Lkr. Donau-Ries] als Familienältester und Lehenadministrator der Grafschaft Oettingen verleiht nach dem Tod des Fürsten Franz Albrecht von Oettingen-Wallerstein-Spielberg Elias Weihenmeyer aus Ulm für sich und seinen Vetter Johann Ulrich Weihenmeyer, sofern dieser noch lebt, einen halben Hof in Sonderheim [Stadt Höchstädt a. d. Donau/Lkr. Dillingen] zu Mannlehen. Den Hof bewirtschaftet derzeit Martin Schmidt. Als Bevollmächtigter des Beliehenen hat ihm der gräfliche Registrator Franz Jakob Nebelmeyer den üblichen Lehenseid geschworen.
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Graf Kraft Wilhelm von Oettingen [Lkr. Donau-Ries] als Familienältester und Lehenadministrator der Grafschaft Oettingen verleiht nach dem Tod des Fürsten Franz Albrecht von Oettingen-Wallerstein-Spielberg Elias Weihenmeyer aus Ulm für sich und seinen Vetter Johann Ulrich Weihenmeyer, sofern dieser noch lebt, einen halben Hof in Sonderheim [Stadt Höchstädt a. d. Donau/Lkr. Dillingen] zu Mannlehen. Den Hof bewirtschaftet derzeit Martin Schmidt. Als Bevollmächtigter des Beliehenen hat ihm der gräfliche Registrator Franz Jakob Nebelmeyer den üblichen Lehenseid geschworen.
A Urk., 4949
2557
A Urk. A Urkunden
A Urkunden
1740 Oktober 24.
Archivale
Sprache: Deutsch
Ausstellungsort: Baldern
Aussteller: Graf Kraft Wilhelm von Oettingen
Siegler: Graf Kraft Wilhelm von Oettingen mit seinem Lehensekretsiegel
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Perg.
Siegelbefund: Ursprünglich an Pergamentstreifen anhängend; verloren
Rückvermerke: Inhaltsangabe (18. Jh.)
Datum: Der geben ist auf unserem residenzschloß Baldern, montag, den vierundzwanzigsten monathstag octobris, 1740.
Ausstellungsort: Baldern
Aussteller: Graf Kraft Wilhelm von Oettingen
Siegler: Graf Kraft Wilhelm von Oettingen mit seinem Lehensekretsiegel
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Perg.
Siegelbefund: Ursprünglich an Pergamentstreifen anhängend; verloren
Rückvermerke: Inhaltsangabe (18. Jh.)
Datum: Der geben ist auf unserem residenzschloß Baldern, montag, den vierundzwanzigsten monathstag octobris, 1740.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:15 MESZ
Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International