Der Rat der Stadt Soldin stiftet mit Zustimmung der Bürgergemeinde eine Elendengilde an der Pfarrkirche der Stadt und stattet ihren Priester am dortigen Altar mit 2 Maß Getreide, 2 Schillingen brandenburgischer Pfennige und 1 Pfund Wachs aus, die jeweils zur Hälfte auf Philippi und Jacobi (1. Mai) bzw. Martini (11. November) erhoben werden sollen; weiter spezifiziert er die dafür zu leistenden Messen und Seelengedächtnisse für die Verstorbenen. "actum et datum anno domini millesimo trecentesimo XXVI°, ipsa dominica proxima ante Galli et Lulli confessorum beatorum"