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Otto von Buttlar (Bottler), Alheid, seine eheliche Wirtin, und Hermann, ihr Sohn, verkaufen für 130 Silberlinge an Abt Johann zu Fulda (Fulde), de...
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Urkunden der Familie Riedesel v. Eisenbach >> 1303 - 1450
1410 Juli 4
Ausfertigung, Pergament (14,1 x 21,6 cm) mit einem anhängenden Siegel (beschädigt)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Uff sent Ulrici tag
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Otto von Buttlar (Bottler), Alheid, seine eheliche Wirtin, und Hermann, ihr Sohn, verkaufen für 130 Silberlinge an Abt Johann zu Fulda (Fulde), den Dechant Gyso und den Konvent des Stifts alles, was sie haben im Gericht zu Rockenstuhl(Rogkinstuhl), nämlich ihren Hof zu Geismar (Geysmar) und alles was sie daselbst zu Geisa (Geysa) haben, Gut, Hausungen, Hofstätten, Gärten, Acker, Wiesen, Wasser, Weiden, Gehölze, Zinsen, Dienste, Rechte und Gewohnheiten.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller Siegelankündigung: "han ich Otto von Bottler vorgen(ann)ter myn eygen Ingesigil fur mich alheiden myn elichen Wirtin und Herma(nn) unß(er)n son und fur alle uns(er)e erben an disin brieff gehange(en)"
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Becker, Urkundenbuch, Nr. 320
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.