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Bec Stadt U Stadt Beckum Urkunden Stadt Beckum Urkunden
Stadt Beckum Urkunden
1520 Februar 1
Regest: Vor den Bürgermeistern Hinrick Evinckhues und Hinrick Vodersack und dem Rat der Stadt Beckum (Beckem) erscheinen Hinrick Groene und seine Frau Gerdrudt, Bürger zu Beckum, und verkaufen an Johan van Greven und Herman Kothen, Verwahrer des Großen Heiliggeist-Hospitals in Beckum, eine erbliche jährliche Rente von ½ Rheinischen Goldgulden für 10 derselben Gulden. Die Rente ist fällig auf Lichtmess (Februar 2) aus ihrem Haus und Hof zwischen der Roddenstraße (Roeddenstrate) und der Geiststraße (Geystrate) zwischen Häusern des Klosters Liesborn (Leysbern) und Herman Dregers. Die Verkäufer sowie Johan Grone de junge, Vater des Hinrick Grone, Johan Grone de olde, Bruder des Hinrick, geloben Bezahlung und Währschaft. Ablösevorbehalt für die Verkäufer am Fälligkeitstermin 8 Tage vor oder nach mit halbjährlicher Vorankündigung. Ankündigung des Stadtsiegels.
Ausfertigung, Pergament 25,5 x 16 cm (Hand des Stadtschreibers Johan Stake); anhängendes Stadtsekret bis auf Rest ab. Rückseite: Signaturen:
Kreisarchiv Warendorf, Stadt Beckum U 191
Urkunden
ipso die Brigide virginis
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.