Gutachten der Fakultät
Vollständigen Titel anzeigen
UAT 162/619
UAT 162/ Evangelisch-theologische Fakultät, Dekanatsakten (IV)
Evangelisch-theologische Fakultät, Dekanatsakten (IV) >> 10. Kirchliche Angelegenheiten >> 10.5. Fakultätsgutachten und Stellungnahmen
1939-1949
Enthält: Stellungnahme im Verfahren gegen stud. theol. Ernst Münz wegen Verstoßes gegen das Heimtückegesetz (Verbreitung von Schriften Karl Barths). (1939). - Empfehlung für das Calwer Kirchenlexikon (11.2.1942). - Gutachten für die Württembergische Bibelanstalt betr. Bedeutung des Alten Testaments für die Kirche (26.5.1943). (Vgl. auch UAT 162/733.) - Stellungnahme zum Entwurf der Bonner Fakultät für ein Memorandum zum Verhältnis der theol. Fakultäten zur Kirche. (1946/1947). - Gutachten für die Kanzlei der EKD zur konfessionellen Lage innerhalb der EKD (1947). - Gutachten für die Universität Freiburg im Breisgau betr. die Eignung des Kreisdekans OKR Otto Hof für eine Honorarprofessur (1948). - Stellungnahme für den Bund der Standesbeamten Deutschlands betr. das Handzeichen Schreibunkundiger (1949). - Stellungnahmen zur angeblichen Auffindung des Arche Noah (1949). - Auskunft betr. die Bekenntnisverpflichtung der Tübinger Professoren (1948/1949). - Gutachten der Fakultät an den Evangelischen Oberkirchenrat, Stuttgart, betr. den Konflikt zwischen Kirchengemeinderat und Oratorienvereinigung in Aalen (1948/49).
Akte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:42 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Eberhard Karls Universität Tübingen, UB - Universitätsarchiv
- Universitätsarchiv Tübingen (Archivtektonik)
- C Fakultäten (Tektonik)
- Ca Evangelisch-Theologische Fakultät (Tektonik)
- Evangelisch-Theologische Fakultät (seit 1477/1535) (Tektonik)
- Evangelisch-theologische Fakultät, Dekanatsakten (IV) (Bestand)
- 10. Kirchliche Angelegenheiten (Gliederung)
- 10.5. Fakultätsgutachten und Stellungnahmen (Gliederung)