Korrespondenz des Vorstandes
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B Rep. 235-03 Nr. 85
B Rep. 235-03 Nr. 85/1-146
B Rep. 235-03 Allgemeiner Deutscher Lehrerinnen-Verein (ADLV)
B Rep. 235-03 Allgemeiner Deutscher Lehrerinnen-Verein (ADLV) >> 01. Organisationsakten >> 01.03. Rundschreiben
1914, 1917 - 1919
Enthält u.a.: Zeichnung des ADLV von 5000 Mark für die Gemeinnützige Aktiengesellschaft für Angestellten-Heimstätten (GAGFAH) Berlin (85/4), Broschüre: Aufgaben und Ziele der Gesellschaft mit Gründungsplan, Arbeitsplan, Entwurf eines Gesellschaftsvertrages, Satzung, Mai 1918 (85/65-67) und Bericht über die Sitzung der der GAGFAH angeschlossenen Verbände am 03.10.1918 zur Begründung eines Ortsausschusses in Berlin (85/71).- Kriegsfolgen, u.a. die Verwertung von Küchenabfällen, Juni 1918 (85/8).- Kostenrechnung des Notar Richard Bieber betreffend der Eintragung des ADLV ins Vereinsregister, 24.12.1917 (85/15).- Übersicht über die auf dem Konto ADLV (Nr. 2194) bei der Deutschen Bank stehenden Zinsen 1917 und Verzeichnis der Effekten (85/16-17).- Vereinsbeitritte und Satzungen der Zweigvereine.- Bitte des Landesvereins Preußischer Volksschullehrerinnen zur Petition des "Deutschen Bundes gegen die Frauenemanzipation" an den Minister der geistlichen und Unterrichts-Angelegenheiten Herrn Dr. Schmidt, 10.12.1917 (85/20).- Satzung der Allgemeinen Deutschen Krankenkasse für Lehrerinnen und Erzieherinnen in Frankfurt a.M., 1914, 20 S. (85/28).- Rundschreiben der Vorsitzenden Helene Lange an den Gesamtvorstand des ADLV, Februar 1918 (85/29).- Schreiben von Annie Schrabach aus der Geschäftsstelle des ADLV an Helene Lange.- Schreiben von Alice Bensheimer als Schriftführerin und Gertrud Bäumer als Vorsitzende des Bund Deutscher Frauenvereine (BDF) an die angeschlossenen Verbände und Vereine: Aufruf zu einem Nationaltag der deutschen Frauen für die Kriegsanleihe, den Antrag des Leipziger Lehrerinnenvereins unterstützend, 15. März 1918 (85/40, 43), an die Vorsitzenden betreffend einer Beitragserhöhung der Verbände und Vereine auf freiwilliger Basis, 24.09.1918 (85/68), Mitteilungen an den Gesamtvorstand, 08.11.1918 (85/89-90), 14.11.1918 (85/96) und zum Wahlrecht am 20.11.1918 (85/103).- 28. Bericht der Stellenvermittlung des ADLV, Zentralleitung, 01.05.1917 bis 30.04.1918, mit Kassenbericht (85/44-45).- Beitritt zum Kriegsausschuss für Sammel- und Helferdienst (Unter dem Vorsitze des Kriegsamtes) und Benennung von Vertreterinnen des ADLV, 07.05.1918 (85/49-55).- Schriftwechsel mit dem Verlag Teubner, Leipzig betreffend der "Lehrerin".- Schreiben der Vorsitzenden Helene Lange an den Vorstand des ADLV.- Jahresbericht der Zentrale für Kriegshilfe der Schulen über ihre Tätigkeit während des Jahres 1917, Dezember 1917, 22 S. (85/63).- Die Privatangestellten und die Angestelltenversicherung. Denkschrift des Hauptausschusses für staatliche Pensionsversicherung der Privatangestellten zu den Angriffen gegen die Sonderversicherung der Privatangestellten und deren selbständige Organisation, 16 S. (85/64).- Spende von Anna Salomonsohn, Berlin, Tiergartenstr. 8 über 1000 Mark an den ADLV für Speisemarken und Lebensmittel, November 1918 (85/81, 92-93).- Gemeinsames Schreiben von BDF, Katholischem Frauenbund (Hedwig Dransfeld) und Deutsch-Evangelischem Frauenbund (Paula Müller) an den Reichskanzler mit der Bitte, die Frauenverbände bei der "Wiederaufrichtung des Friedenslebens" heranzuziehen und einen Frauenrat einzuberufen, Oktober 1918 (85/82).- Kostenaufstellung der Generalversammlungen Posen 1913 und Berlin 1915 (85/83).- Febronie Rommel als Vorsitzende des Elsaß-Lothringischen Lehrerinnenvereins vom 15.11.1918, unterstützt vom Vorstand des ADLV, mit der Bitte "An die deutschen Lehrerinnen", den "zur Abwanderung aus dem Elsaß und aus Lothringen gezwungenen Kolleginnen" Förderung und Hilfe zuteil werden zu lassen (85/97, 102, auch 107, 117).- Allgemeine Deutsche Pensionsanstalt für Lehrer und Lehrerinnen in Berlin, gegründet 1875, Jahresbericht für das Jahr 1917, 25. Mai 1928, 7 S. (85/101).-
Helene Lange, An die deutschen Lehrerinnen. Aufruf zu den Wahlen. In: Die Lehrerin, 35. Jg., 1918, Nr. 35/36, 30.11.1918 (85/108).- Mitteilung von Alice Salomon im Auftrag des Ausschusses der Frauenverbände Deutschlands (Vorbereitung der Frauen für die Nationalversammlung) an die Mitgliedsverbände, 16.12.1918 (85/130).- Entwurf für ein Schulpolitisches Programm des ADLV, Dezember 1918 (85/134-136).
Helene Lange, An die deutschen Lehrerinnen. Aufruf zu den Wahlen. In: Die Lehrerin, 35. Jg., 1918, Nr. 35/36, 30.11.1918 (85/108).- Mitteilung von Alice Salomon im Auftrag des Ausschusses der Frauenverbände Deutschlands (Vorbereitung der Frauen für die Nationalversammlung) an die Mitgliedsverbände, 16.12.1918 (85/130).- Entwurf für ein Schulpolitisches Programm des ADLV, Dezember 1918 (85/134-136).
Archivale
Microfilm/-fiche: MF-Nr. 1830-1835
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Für nähere Informationen zu Nutzungs- und Verwertungsrechten kontaktieren Sie bitte info@landesarchiv.berlin.de.
12.02.2026, 10:20 MEZ
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