Bischof H[einrich] [II.] von Regensburg (1) teilt Erzbischof R[udolf] [I.] von Salzburg, Hofkanzler des Kaisers, mit, der verstorbene Bischof Got[tfried] von Passau (2) habe Herzog H[einrich] [XIII.] von [Nieder-] Bayern in der Streitsache mit dem Salzburger Erzbischof für schuldig befunden und die Strafe von 1 000 Pfund Wiener Pfennigen verhängt. Gemäß den vertraglichen Vereinbarungen weist er nun dem Erzbischof den Besitz des Herzogs in der Hofmark Swaelnpach (4) bei Spitzz (5) als Hypothek [yphotece nomine] bis zu einer endgültigen Entschädigung zu und bittet Herzog Al[brecht] [I.] von Österreich, den Transport des Ertrags aus diesen Pfandschaften nach Salzburg durch Geleit zu sichern. Empfänger: Salzburg: Erzstift. Siegler: S: Regensburg, Bischof Heinrich II.

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Bayerisches Hauptstaatsarchiv