(Wolf Ludwig) Böcklin schreibt an Kaspar Mettler, kaiserlichen Notar und Bürger zu Straßburg: Aus einem Schreiben seines Bruders Philipp Ulman und der beigelegten Protestations-Kopie hat er erfahren, dass sein Schwager Hans Philipp von Weittersheim behauptet, er habe das Testament seiner +Eltern und das Inventar seiner +Mutter zum Nachteil des Schwagers bei der Teilung verschoben, was er nicht auf sich sitzen lassen will. Er beurkundet daher an Eides statt, dass er besagtes Testament oder Inventar nie gesehen oder in der Hand gehabt hat und erklärt, wer ihn dazu für fähig halte, sei kein Biedermann; zudem hätte der von Weittersheim, sei er sicher gewesen, der Teilung nie zugestimmt. Er bittet daher den Notar, diese Protestation ebenfalls zu den Akten zu nehmen. Lt. Dorsale wurde das Schreiben dem Adressaten am 3. März in Straßburg ausgehändigt.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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