Abt Hermann von Corvey verleiht dem durch seine Vorgänger Arnold und Hermann dem Archidiakon von Horhusen präsentierten Gaebelin Heynemann, Pfarrer in Twiste (Twista), aufgrund seiner Verdienste im Amt das Recht, die Einkünfte nach Gutdünken zu verwenden und zu verbrauchen. Nach seinem Tod sollen sein Leib und seine Güter dem Kloster Marsberg, dessen Profeß er ist, übergeben werden. Der Abt kündigt sein Siegel an. Actum et datum sub anno incarnationis Dominice MoCCCCoIIIIo die octava mensis Februarii
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Abt Hermann von Corvey verleiht dem durch seine Vorgänger Arnold und Hermann dem Archidiakon von Horhusen präsentierten Gaebelin Heynemann, Pfarrer in Twiste (Twista), aufgrund seiner Verdienste im Amt das Recht, die Einkünfte nach Gutdünken zu verwenden und zu verbrauchen. Nach seinem Tod sollen sein Leib und seine Güter dem Kloster Marsberg, dessen Profeß er ist, übergeben werden. Der Abt kündigt sein Siegel an. Actum et datum sub anno incarnationis Dominice MoCCCCoIIIIo die octava mensis Februarii
A 113u, 282
A 113u Propstei Marsberg - Urkunden
Propstei Marsberg - Urkunden >> 1. Urkunden
1494 Februar 08
Vermerke: Ausfertigung, lateinisch, Pergament, das an Pergamentpressel anhängende Siegel verloren
Urkunde
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:59 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.1. Kölnisches Westfalen (A) (Tektonik)
- 1.1.1. Herzogtum Westfalen (Tektonik)
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- Propstei Marsberg / Urkunden (Bestand)
- 1. Urkunden (Gliederung)