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Verhandlungen und Entscheidungen des Schöppenstuhls zu Brandenburg
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4D Brandenburg (4996) Rep. 4D Schöppenstuhl zu Brandenburg (Havel)
Rep. 4D Schöppenstuhl zu Brandenburg (Havel)
1723-1725
Enthält (laut Alphabetischen Verzeichnissen von 1887) v. a.: Berlin/Cölln: Diebstahl (1724/25, 383-400 und 735-750); Erb-, Schulden- bzw. Eigentumssache (1723/25, 214-225, 283-303, 355-361, 401-412, 487-495, 505-521, 655-666 und 669-697); Gutserbsache (Karl Friedrich v. Arnsdorf) (1724, 350-355); Injurien (1724, 317-330); Kindesaussetzung (1724, 226-229); Kindesmord (1724, 230-239, 339-349, 425-430 und 456-461); Unzucht/Ehebruch (1724, 206-213, 247-250 und 309-316). - Bernburg (Regierung): Ehesache (1725, 590-600); Pachtstreitsache (Georg Ernst v. Krosigk) (1725, 601-616). - Bernheide und Gadow b. Lanz (Joachim v. Grävenitz, Landrat, Joachim Ernst v. Platen und Ernst Wilhelm Gustav v. Möllendorff), Geldsache (1724, 31-39). - Brandenburg/Havel, Diebstahl (1725, 526-529 und 542-548). - Gapel (Domvorwerk zu Brandenburg/Havel, mit Nennung von Seelensdorf und Marzahne), Wiesennutzungssache (1724, 190-205). - Golzow b. Lehnin (Christoph, Daniel und Friedrich v. Rochow, Gebrüder), Selbstmordsache (1725, 479-486). - Groß Behnitz und Wulkow b. Neuruppin (Die v. Brösicke- und v. Schlieben‘schen Erben und Sophie v. d. Weide), Entschädigungssache (1725, 496-505). - Havelberg, Diebstahl (1724/25, 413-424 und 647-654). - Isterbies und Plötzkau (Johann Friedrich v. Möllendorff und der Schutzjude Aaron Emanuel), Schuldensache (1725, 617-634). - Kalkar, Körperverletzung (1725, 698-708). - Kleve (Regierung), Unbenannte Klagesache (1724, 180-189). - Köln/Rhein (Stift St. Marien), Eigentumssache (1724, 374-382). - Kotzen (F. W. v. Stechow), Unzucht (1724, 240-246 und 251-258). - Moers (Wilhelm Philipp v. Flodroff und Johann Georg v. Essen), Unzucht und Ehegeldsache (1724, 462-472). - Nackel (Gebrüder v. Lüderitz), Hofedienstverweigerung (1724, 317-330). - Plaue: Eigentumssache (1725, 731-734); Selbstmordsache (1725, 641-646). - Pritzwalk, Konkurssache (1724, 259-282). - Quedlinburg, Erb-, Eigentums- und Schuldensachen (1724/25, 50-57 und 549-554). - Rathenow, Selbstmordsache (1725, 522-525). - Rees, Landstreitsache (1724, 66-77). - Rotzis (Gebrüder Frhr. v. Appel), Gutsstreitsache (1725, 506-511). - Saarmund, Diebstahl (1725, 709-716). - Semlin (Hans Otto v. Rauchhaupt, Obristleutnant): Abtreibung (1725, 582-589); Hofedienstsache (1724, 295-302). - Senzke (Caspar Friedrich v. Bredow), Unzucht (1724, 78-80). - Trebbin, Körperverletzung (1724, 440-455). - Vehlow und Brüsenhagen (Hans Jacob v. Blumenthal), Hofzins- und Hofpachtstreitsache (1724, 362-373). - Wiesenburg, Drohungen (1724, 303-308). - Wittenmoor (Gebrüder und Witwen v. Lüderitz), Gutsstreitsache (1723, 1-14). Ohne Ortsangabe: Diebstahl (1724, 58-61); Eigentumssache (1724, 62-65 und 751-752); Erbsache (1725, 555-581); Erbsache (mit Testament) (Erben des Feldmarschalls v. Derfflinger) (1724, 81-179); Injurien (1724, 331-338); Konkurssache (Gottfried v. Jena, Hofrat, und Dorothea Elisabeth v. Flemming geb. v. Pfuel, verwitwete Reichsgräfin) (1725, 635-640).
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.