Homagialbuch; Erbhuldigungen und Lehnseide: Blatt 98
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17B 7589 (1770345)
17B (1711956) Rep. 17B Oberamtsregierung der Niederlausitz
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1673-1694
Enthält: Lehnseide 842) 12.09.1693 wegen Amtitz: Adam Heinrich Frhr v. Schönaich für sich und für seinen Bruder Hans Gottlob Frhr v. Schönaich wegen der gesamten Hand an den Amtitzschen Gütern. 843) 15.09.1693 wegen Beitzsch (seit 1937 Beitsch), Grötzsch ("Gredisch"), Drehne: Georg v. Wiedebach, Kurfstl. Sächs. Kammerjunker, wegen der gesamten Hand. 844) 22.10.1693 wegen Waldow, Kreblitz, Zauche, Sellendorf, Golßen und Bolschwitz sowie Ogrosen, Buchwäldchen und Neuendorf: Heinrich Siegmund v. Stutterheim, fürstlich sachsen-eisenbergscher Oberforstmeister, wegen der gesamten Hand an Waldow, Kreblitz, Zauche und Sellendorf, Christian und Hans Wilhelms Anteil zu Golßen, den Bolschwizschen Lehnstücken wie auch auf eingebrachtes Pardon-Reskript wegen der gesamten Hand an Ogrosen, Buchwäldchen und Neuendorf. 845) 30.10.1693 wegen der Herrschaft Drehna (Fürstlich Drehna): Caspar Ehrentreich v. Minckwiz auf fürstliches Reskript. 846) 17.11.1693 wegen Plattkow: Der fürstlich sächsische Oberamtsrat Wilibald v. Houwald hat wegen des nach Absterben seines Sohnes Christoph Haubold v. Houwald auf ihn verfällten Lehnguts auf die zuvor bereits geleistete Lehnspflicht den gewöhnlichen Handschlag abgegeben. 847) 26.11.1693 wegen Laubsdorf: Auf Spezialbefehl vom 28.08.1693 sind B. Balthasar Adami, Friedrich, Christian und Andreas Adam wegen der zwei freien Hufen Landes zu Laubsdorf zur Ablegung der Lehnspflicht zugelassen worden und haben sie nach zu vorher gegebenem Handschlag auch wirklich abgelegt. 848) 15.12.1693 wegen Groß Jehser: Hans Christoph v. Minckwitz wegen seines Bruders Caspar Wilhelm v. Minckwitz. 849) 13.01.1694 wegen Oderin und Golzig: Johann Zacharias v. Schlieben auf erlangten Pardon gegen 50 Gulden Strafe wegen der gesamten Hand. 850) 13.01.1694 wegen Deulowitz: Caspar Friedrich v. Kottwitz wegen seines erkauften Erbgutes.
Akte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.04.2026, 13:26 MESZ
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