Klage (vor dem Stadtgericht in Bocholt) der Altgen ten Busch, Witwe Philipp Wilting, jetzt Frau Thomas von Anholt ./. ihre Kinder aus I. Ehe, vertreten durch die Vormünder Lic. Gerhard Tuesing und Johan Rolving, Rentmeister der Stiftsjungfern in Bocholt. Kläger verlangt gemäß Heiratsantrag aus dem Nachlass ihres + Mannes 300 Goldgulden.
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B-Acta jud, 601
B-Acta jud Acta Judicialia (Rechtsstreitigkeiten)
Acta Judicialia (Rechtsstreitigkeiten) >> 1501-1600
1590 - 1591
Enthält: Einen Teil hat sie erhalten. Die Beklagten erheben Gegenansprüche. Zum Nachlass gehört ein Garten vor dem Rauwerstor am Nordegall (Nordwall?). Erwähnt werden Richter Erich Mum, die Prokuratoren Rotger Romundt und Engelbert von Lennep; Reiner Busch, Bruder der Klägerin; Tilman Steuneken; Ties Rotthaus; Friedrich Heiss; Anna Lenhardtz; Mechtilt ten Hove; Gert Windemoller; Kramer Johan Boinck; Johan Busking; Notar Arnold vom Sande; Schöffe Wilhelm Lansinck; Herman Kedtgen; Berndt Martens in Rees.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:41 MEZ