Schlichtung eines Streits zwischen dem jetzigen Cappeler Abt und einem früheren durch Stift Hersfeld
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Urk. 18, 500
Urk. 18, Urk. A II Kl. Cappel 1450
Urk. 18 Kloster Spieskappel - [ehemals: A II]
Kloster Spieskappel - [ehemals: A II] >> 1450-1469
1450 April 19
Ausf. Papier. - SekretSg. Abt Konrads (stark besch.) rückseitig aufgedrückt
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Gegebin zcu Cappil uff mitwochen nehist nach dem sontage Jubilate anno etc. Lo etc.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Abt Konrad des Stifts Hersfeld bekundet, daß er in der Streitsache zwischen Abt Konrad, Prior und Konvent von Cappel einer- und dem früheren Abt Dietrich andererseits um Ansprüche und Forderungen (vmb sulche ansproche, irthum vnd gebrechin) Cappels gegenüber letzterem vermittelt hat. Dietrich soll, so lange er lebt, 6 Malter Frucht Hessischen Maßes geben. Seine ihm von den Hersfelder Oberen (von vnszer vbirsten) verschriebene Provision soll er vollständig erhalten nach Ausweis einer ihm darüber ausgestellten Urkunde und auch seine Wiese 'in dem Grawensteyne' wie bisher innehaben wenn er wünscht, im Stift Hersfeld zu wohnen (ab er dez beghert by vns zcu wonen). Falls er dies nicht wünscht, aber von Hersfeld ein Licentiatorium begehrt, so soll ihm dies nicht verweigert werden. Falls er danach wieder in Hersfeld wohnen will, erhält er sein Haus und seine Provision. Der zwischen den Parteien entstandene Streit soll damit beendet sein. Dietrich beabsichtigt, aus eigenem Willen und nach seinem Vermögen ein Testament beim Cappeler Konvent machen zu lassen.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (15.Jh.) Littera domini abbatis Hersfeldensis de concordia domini Theoderici
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Bernhard von Herzenrode (Herczenrade)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Heinrich von Gilsa (Gylse)
Vermerke (Urkunde): Siegler: der Ausst.
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: ---
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: ---
Vermerke (Urkunde): Literatur: ---
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Abt Konrad des Stifts Hersfeld bekundet, daß er in der Streitsache zwischen Abt Konrad, Prior und Konvent von Cappel einer- und dem früheren Abt Dietrich andererseits um Ansprüche und Forderungen (vmb sulche ansproche, irthum vnd gebrechin) Cappels gegenüber letzterem vermittelt hat. Dietrich soll, so lange er lebt, 6 Malter Frucht Hessischen Maßes geben. Seine ihm von den Hersfelder Oberen (von vnszer vbirsten) verschriebene Provision soll er vollständig erhalten nach Ausweis einer ihm darüber ausgestellten Urkunde und auch seine Wiese 'in dem Grawensteyne' wie bisher innehaben wenn er wünscht, im Stift Hersfeld zu wohnen (ab er dez beghert by vns zcu wonen). Falls er dies nicht wünscht, aber von Hersfeld ein Licentiatorium begehrt, so soll ihm dies nicht verweigert werden. Falls er danach wieder in Hersfeld wohnen will, erhält er sein Haus und seine Provision. Der zwischen den Parteien entstandene Streit soll damit beendet sein. Dietrich beabsichtigt, aus eigenem Willen und nach seinem Vermögen ein Testament beim Cappeler Konvent machen zu lassen.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (15.Jh.) Littera domini abbatis Hersfeldensis de concordia domini Theoderici
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Bernhard von Herzenrode (Herczenrade)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Heinrich von Gilsa (Gylse)
Vermerke (Urkunde): Siegler: der Ausst.
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: ---
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: ---
Vermerke (Urkunde): Literatur: ---
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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