Stadtgericht Braunschweig (Bestand)
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NLA WO, 39 Neu 2
Nds. Landesarchiv, Abt. Wolfenbüttel (Archivtektonik) >> Gliederung >> 3 Akten (Alt / W / Neu / Nds / R / Bund) >> 3.3 Neuere Landesakten (Neu) >> 3.3.6 Justiz und allgemeine Verwaltung >> 3.3.6.1 Gerichte und Ämter >> 3.3.6.1.6 Kreisämter, Ämter und Stadtgerichte
1733-1879
Bestandsgeschichte: Durch die Justizreform 1823/25 (GuVS 1823 Nr. 7; 1825 Nr. 8) wurde den bisherigen Kreisgerichten ein großer Teil ihrer gerichtlichen Aufgaben genommen und den Distriktgerichten übertragen. Da den neuen Unterbehörden somit nur Bagatellsachen verblieben, kam das Überwiegen der Verwaltungstätigkeit in der neuen Bezeichnung "Kreisämter" zum Ausdruck. Die Stadtgerichte verloren noch mehr an Bedeutung, da die Verwaltung in Braunschweig und Wolfenbüttel schon 1814 Polizeidirektionen übertragen war.
Bei der Verwaltungsreform 1832/33 wurden die Kreisämter mit Wirkung vom 1.1.1833 in Ämter umbenannt (GuVS 1832 Nr. 32). Während ihre Verwaltungsaufgaben (meist als Ausführungsbehörden der neu geschaffenen Kreisdirektionen) im Grunde unverändert blieben, wurden die Ämter in Zivilprozessen bis 50 Rtlr. Streitwert und in kleinen Strafsachen zuständig. Dazu erhielten sie die freiwillige Gerichtsbarkeit zurück.
Dieser Zustand endete durch die Neuordnung von 1850, die auch in der Unterinstanz die endgültige Trennung von Justiz und Verwaltung brachte. Die gerichtlichen Befugnisse gingen an die Amtsgerichte, die Verwaltungsaufgaben an die Kreisdirektionen über.
Das bisher bestehende handschriftliche Findbuch zum Bestand 39 Neu 2 (19. Jhd.) wurde im Herbst 2003 von der Archivangestellten Frau Tschöpe (ABM) in die EDV eingegeben. Die bisher im alten, handschriftlichen Findbuch zum Bestand 40 Neu 2 verzeichneten, zum Bestand 39 Neu 2 gehörigen Akten wurden ebenfalls von ihr eingegeben und zu einem Gesamtfindbuch 39 Neu 2 zusammengefaßt. Gliederung und Schlußredaktion übernahm der Unterzeichnende.
Die Erstellung des Findbuchs wurde nur durch eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme des Arbeitsamtes Braunschweig ermöglicht, wofür an dieser Stelle ausdrücklich gedankt sei.
Folgende Bestände enthalten Akten der Vorgänger- bzw. Nachfolgerbehörden:
31 Neu 3 (Stadtgericht
Bestandsgeschichte: Braunschweig)
40 Neu 2 (Amtsgericht Braunschweig)
133 Neu (Polizeidirektion Braunschweig)
Wolfenbüttel, im Januar 2004
St.
Bestandsgeschichte: Luttmer
(Archivoberinspektor)
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Bei der Verwaltungsreform 1832/33 wurden die Kreisämter mit Wirkung vom 1.1.1833 in Ämter umbenannt (GuVS 1832 Nr. 32). Während ihre Verwaltungsaufgaben (meist als Ausführungsbehörden der neu geschaffenen Kreisdirektionen) im Grunde unverändert blieben, wurden die Ämter in Zivilprozessen bis 50 Rtlr. Streitwert und in kleinen Strafsachen zuständig. Dazu erhielten sie die freiwillige Gerichtsbarkeit zurück.
Dieser Zustand endete durch die Neuordnung von 1850, die auch in der Unterinstanz die endgültige Trennung von Justiz und Verwaltung brachte. Die gerichtlichen Befugnisse gingen an die Amtsgerichte, die Verwaltungsaufgaben an die Kreisdirektionen über.
Das bisher bestehende handschriftliche Findbuch zum Bestand 39 Neu 2 (19. Jhd.) wurde im Herbst 2003 von der Archivangestellten Frau Tschöpe (ABM) in die EDV eingegeben. Die bisher im alten, handschriftlichen Findbuch zum Bestand 40 Neu 2 verzeichneten, zum Bestand 39 Neu 2 gehörigen Akten wurden ebenfalls von ihr eingegeben und zu einem Gesamtfindbuch 39 Neu 2 zusammengefaßt. Gliederung und Schlußredaktion übernahm der Unterzeichnende.
Die Erstellung des Findbuchs wurde nur durch eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme des Arbeitsamtes Braunschweig ermöglicht, wofür an dieser Stelle ausdrücklich gedankt sei.
Folgende Bestände enthalten Akten der Vorgänger- bzw. Nachfolgerbehörden:
31 Neu 3 (Stadtgericht
Bestandsgeschichte: Braunschweig)
40 Neu 2 (Amtsgericht Braunschweig)
133 Neu (Polizeidirektion Braunschweig)
Wolfenbüttel, im Januar 2004
St.
Bestandsgeschichte: Luttmer
(Archivoberinspektor)
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 12:45 MESZ
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