Tagebuch 1887
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Q 2/3 Bü 9
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Q 2/3 Nachlass Dr. Berthold von Fetzer, Leibarzt und Staatsrat (* 1846, + 1931)
Nachlass Dr. Berthold von Fetzer, Leibarzt und Staatsrat (* 1846, + 1931) >> 1. Tagebücher
1. März - 29. Nov. 1887 (-20. Juni 1888)
Enthält u. a.:
Angaben über das gesundheitliche Befinden König Karls (passim), Fortsetzung der Eintragungen über den Aufenthalt Fetzers im Gefolge König Karls in Nizza (1. März - 13. Mai 1887): Besuche von Großherzog Friedrich Franz III. von Mecklenburg-Schwerin, Erbgroßherzog Friedrich von Baden, Herzog Adolf von Nassau und Fürst Leopold von Hohenzollern-Sigmaringen bei König Karl aus Anlaß des Geburtstages des Königs (6. März 1887), Verhältnis König Karls zu seiner Umgebung, insbesondere zu Königin Olga (16. März 1887); Suche nach einem geeigneten Domizil für den Winteraufenthalt 1888-1889 König Karls und damit verbundene Besichtigung von Villen in Nizza und Umgebung durch Mitglieder des Hofes (März 1887), Besuche des Großfürsten Wladimir und der herzoglichen Familie von Sachsen-Coburg und Gotha bei König Karl (4. bzw. 9. April 1887), Bericht Fetzers über Ausführungen des Königs bezüglich dessen Abstammung von Mary Stuart, Königin von Schottland (S. 55); Berichte Fetzers über sein Gespräch mit Königin Olga über das gesundheitliche Befinden König Karls (20. April 1887) und über seine Unterredung mit Staatsrat Griesinger über die Besetzung der Leitung der Landeshebammenanstalt in Stuttgart (9. und 10. Mai 1887), Ankunft König Karls mit Gefolge in Stuttgart (14. Mai 1887), Königsparaden in Ulm und Ludwigsburg (15. bzw. 18. Mai 1887), Aufenthalt König Karls in Friedrichshafen (ab 18. Juni 1887), private Reise Fetzers in die Schweiz (26. Juli - 3. Aug. 1887), Erhebung des Ministerpräsidenten Hermann Mittnacht in den erblichen Freiherrnstand (S. 116), Gerüchte über eine angebliche Adoption Woodcocks durch eine Tante namens Savage (S. 119), Pläne König Karls bezüglich Ankauf des Gebäudes Neckarstraße Nr. 5 für Woodcock (S. 119ff., S. 146-149), Verhältnis Ministerpräsident Mittnachts zu König Karl (S. 122f.) und zu Reichskanzler Otto von Bismarck (S. 131 f.), Tod des früheren Innenministers Julius Hölder, Ausführungen Fetzers über das Verhältnis Hölders zu seinem Vater (S. 132); Konsultation des Dr. Marc aus Bad Wildungen durch König Karl (S. 139-141), Ausführungen Fetzers über das gesundheitliche Befinden der Freifrau von Münch (S. 143-145)
Darin:
Vergleich der Klimata von Nizza und Stuttgart (S. 90f.), zahlreiche Zeitungsartikel (3. Dez. 1887 - 20. Juni 1888) über die Erkrankung und den Tod Kaiser Friedrichs (S. 150ff., 171 ff. und 230) sowie mehrere Zeitungsartikel über König Karl von Württemberg
Angaben über das gesundheitliche Befinden König Karls (passim), Fortsetzung der Eintragungen über den Aufenthalt Fetzers im Gefolge König Karls in Nizza (1. März - 13. Mai 1887): Besuche von Großherzog Friedrich Franz III. von Mecklenburg-Schwerin, Erbgroßherzog Friedrich von Baden, Herzog Adolf von Nassau und Fürst Leopold von Hohenzollern-Sigmaringen bei König Karl aus Anlaß des Geburtstages des Königs (6. März 1887), Verhältnis König Karls zu seiner Umgebung, insbesondere zu Königin Olga (16. März 1887); Suche nach einem geeigneten Domizil für den Winteraufenthalt 1888-1889 König Karls und damit verbundene Besichtigung von Villen in Nizza und Umgebung durch Mitglieder des Hofes (März 1887), Besuche des Großfürsten Wladimir und der herzoglichen Familie von Sachsen-Coburg und Gotha bei König Karl (4. bzw. 9. April 1887), Bericht Fetzers über Ausführungen des Königs bezüglich dessen Abstammung von Mary Stuart, Königin von Schottland (S. 55); Berichte Fetzers über sein Gespräch mit Königin Olga über das gesundheitliche Befinden König Karls (20. April 1887) und über seine Unterredung mit Staatsrat Griesinger über die Besetzung der Leitung der Landeshebammenanstalt in Stuttgart (9. und 10. Mai 1887), Ankunft König Karls mit Gefolge in Stuttgart (14. Mai 1887), Königsparaden in Ulm und Ludwigsburg (15. bzw. 18. Mai 1887), Aufenthalt König Karls in Friedrichshafen (ab 18. Juni 1887), private Reise Fetzers in die Schweiz (26. Juli - 3. Aug. 1887), Erhebung des Ministerpräsidenten Hermann Mittnacht in den erblichen Freiherrnstand (S. 116), Gerüchte über eine angebliche Adoption Woodcocks durch eine Tante namens Savage (S. 119), Pläne König Karls bezüglich Ankauf des Gebäudes Neckarstraße Nr. 5 für Woodcock (S. 119ff., S. 146-149), Verhältnis Ministerpräsident Mittnachts zu König Karl (S. 122f.) und zu Reichskanzler Otto von Bismarck (S. 131 f.), Tod des früheren Innenministers Julius Hölder, Ausführungen Fetzers über das Verhältnis Hölders zu seinem Vater (S. 132); Konsultation des Dr. Marc aus Bad Wildungen durch König Karl (S. 139-141), Ausführungen Fetzers über das gesundheitliche Befinden der Freifrau von Münch (S. 143-145)
Darin:
Vergleich der Klimata von Nizza und Stuttgart (S. 90f.), zahlreiche Zeitungsartikel (3. Dez. 1887 - 20. Juni 1888) über die Erkrankung und den Tod Kaiser Friedrichs (S. 150ff., 171 ff. und 230) sowie mehrere Zeitungsartikel über König Karl von Württemberg
1 Bd. Oktav, [236] S., m. Beilagen
Akten
Deutsch
Mecklenburg-Schwerin; Friedrich Franz III. Großherzog von
Münch, Wilhelmine Freifrau von
Sachsen-Coburg-Gotha, Herzog von
Ludwigsburg LB
Nizza (Nice), Dép. Alpes-Maritimes [F]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:22 MEZ