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100 Gulden Geld jährlicher Gülte an Martini von den Gülten, Renten, Zinsen und Gefällen auf dem Rathaus zu Marburg [Stadt, Lkr. Marburg-Biedenkopf...
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Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. von Rodenstein, Nr. 3
A I u, von Rodenstein sub dato
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe R >> Rob-Ror >> Rodenstein, von
1454 August 06
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: 100 Gulden Geld jährlicher Gülte an Martini von den Gülten, Renten, Zinsen und Gefällen auf dem Rathaus zu Marburg [Stadt, Lkr. Marburg-Biedenkopf] als Erblehen, ablösbar mit 200 rheinischen Gulden. Die Belehnung erfolgt nach Beilegung des langjährigen Zwistes zwischen Landgraf Ludwig von Hessen und den verstorbenen Grafen von Ziegenhain einerseits sowie des verstorbenen Bruders des 1454 Belehnten, dem Ritter Hans von Rodenstein, und dem 1454 Belehnten selbst andererseits wegen des Schlosses Lißberg, worauf der 1454 Belehnte nun verzichtet hat.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Engelhard, Herr von Rodenstein
Belehnte/r: Engelhard, Herr von Rodenstein
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.