Hofstaat und Erziehung der Prinzen und Prinzessinnen
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 21 Bü 31
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 21 Oberhofmarschallamt
Oberhofmarschallamt >> 3 Hofstaat und Erziehung der Prinzen und Prinzessinnen
1750-1757
Hofstaat und Dienerschaft der Prinzessin Augusta 1750 ff.
1) Abreise der Prinzessin nach Metz und ihre dortige Einrichtung 1750.
Enthält u.a.
- Verzeichnisse von Betten, Besteck, Geschirr, Tafelzeug und Kleidern, die der Prinzessin nach Metz mitgegeben werden sollen; 1750.
2) Die der Prinzessin nach Metz mitgegebene Dienerschaft: Kammerfrau Richterin 1751.
3) Die nicht nach Metz mitgenommene Dienerschaft: Ihre Entlassung, Pensionierung, Versorgung 1750/56 (Hofmeisterin von
Venediger, Französin Pusterla, Garderobejungfrau und Kammermägde).
4) Die bei der Vermählung der Prinzessin angenommene Dienerschaft 1753 (Kammerdiener, Garderobemagd, Leibwäscherin).
5) Die von der Prinzessin bei der Abreise nach Metz teils mitgenommenen, teils in Stuttgart zurückgelassenen Effekten 1750.
Enthält u.a.
- Verzeichnis der Stücke, die bei Abreise der Prinzessin dem Hausschneider Schultz in Verwahrung gegeben wurden: Möbel (Kommoden, Kästchen, u.a. "inwendig" mit einem gläsernen Altar bzw. mit einem Marienbild), Besteckfutterale, ein "Instrument" mit Fuß aus Nussbaumholz, ein kleines Klavier aus Tannenholz, Kupfergeschirr; 7. September bzw. 13. Oktober 1750.
- Verzeichnis von Juwelen und Silbergeschirr, das die Prinzessin zurückgelassen und dem Oberhofmarschallamt übergeben oder in Ludwigsburg gelassen hat: Haarnadeln, Vorstecknadeln, Halsbänder, Ohrringe und anderer Schmuck, besetzt mit Edelsteinen, ein "Händlein" mit Edelsteinen, Ringe, teils aus Gold, mit Edelsteinen, ein kleines Kristallkreuz, Tabatièren aus Jaspis, Email, Gold, Perlen und Elfenbein, goldene und silberne Taschenspiegel mit Porträts, ein "Bouquet" aus Edelsteinen, Goldbesteck, Goldetui, goldene Uhr, Silbermedaillen, "Körblen mit geschmeltzter Arbeit", Spieltische, Beistelltische, Sessel, Stühle, Leuchter, Silbergeschirr und -schreibzeug, ein silbernes Rhinozeros, eine silberne Reisetoilette, Glasgeschirr mit Silberteilen, weiteres Besteck; 7. September 1750.
- Weitere Listen enthalten Teile des im o.g. Verzeichnis aufgeführten Mobiliars sowie darüber hinaus verschiedene Textilien.
6) Beschreibung des der Erbprinzessin Augusta von Thurn und Taxis übergebenen Kindszeugs 1757.
1) Abreise der Prinzessin nach Metz und ihre dortige Einrichtung 1750.
Enthält u.a.
- Verzeichnisse von Betten, Besteck, Geschirr, Tafelzeug und Kleidern, die der Prinzessin nach Metz mitgegeben werden sollen; 1750.
2) Die der Prinzessin nach Metz mitgegebene Dienerschaft: Kammerfrau Richterin 1751.
3) Die nicht nach Metz mitgenommene Dienerschaft: Ihre Entlassung, Pensionierung, Versorgung 1750/56 (Hofmeisterin von
Venediger, Französin Pusterla, Garderobejungfrau und Kammermägde).
4) Die bei der Vermählung der Prinzessin angenommene Dienerschaft 1753 (Kammerdiener, Garderobemagd, Leibwäscherin).
5) Die von der Prinzessin bei der Abreise nach Metz teils mitgenommenen, teils in Stuttgart zurückgelassenen Effekten 1750.
Enthält u.a.
- Verzeichnis der Stücke, die bei Abreise der Prinzessin dem Hausschneider Schultz in Verwahrung gegeben wurden: Möbel (Kommoden, Kästchen, u.a. "inwendig" mit einem gläsernen Altar bzw. mit einem Marienbild), Besteckfutterale, ein "Instrument" mit Fuß aus Nussbaumholz, ein kleines Klavier aus Tannenholz, Kupfergeschirr; 7. September bzw. 13. Oktober 1750.
- Verzeichnis von Juwelen und Silbergeschirr, das die Prinzessin zurückgelassen und dem Oberhofmarschallamt übergeben oder in Ludwigsburg gelassen hat: Haarnadeln, Vorstecknadeln, Halsbänder, Ohrringe und anderer Schmuck, besetzt mit Edelsteinen, ein "Händlein" mit Edelsteinen, Ringe, teils aus Gold, mit Edelsteinen, ein kleines Kristallkreuz, Tabatièren aus Jaspis, Email, Gold, Perlen und Elfenbein, goldene und silberne Taschenspiegel mit Porträts, ein "Bouquet" aus Edelsteinen, Goldbesteck, Goldetui, goldene Uhr, Silbermedaillen, "Körblen mit geschmeltzter Arbeit", Spieltische, Beistelltische, Sessel, Stühle, Leuchter, Silbergeschirr und -schreibzeug, ein silbernes Rhinozeros, eine silberne Reisetoilette, Glasgeschirr mit Silberteilen, weiteres Besteck; 7. September 1750.
- Weitere Listen enthalten Teile des im o.g. Verzeichnis aufgeführten Mobiliars sowie darüber hinaus verschiedene Textilien.
6) Beschreibung des der Erbprinzessin Augusta von Thurn und Taxis übergebenen Kindszeugs 1757.
1 Büschel
Archivale
Pusterla; Französin
Richterin, geb. Berberich, verwitwete Kastellanin; Kammerfrau
Venediger, Franziska von; Hofmeisterin
Metz, Dép. Moselle [F]
Stuttgart S
Württembergische Kunstkammer; Behältnisse
Württembergische Kunstkammer; Besteck
Württembergische Kunstkammer; Edles Metall
Württembergische Kunstkammer; Elfenbein, Bein, Zahn
Württembergische Kunstkammer; Figuren
Württembergische Kunstkammer; Geschirr
Württembergische Kunstkammer; Glas, Glasfluss, Email
Württembergische Kunstkammer; Kristall
Württembergische Kunstkammer; Medaillen, Münzen
Württembergische Kunstkammer; Musikinstrumente
Württembergische Kunstkammer; Perlen, Perlmutt, Korallen
Württembergische Kunstkammer; Schmuck, Accessoires, Bekleidung
Württembergische Kunstkammer; Stein, Edelstein
Württembergische Kunstkammer; Uhren, Wissenschaftliche Instrumente
Württembergische Kunstkammer; Unedles Metall
Württembergische Kunstkammer; Zierstücke, Schaustücke
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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