Landsässerei Woffenbach (Bestand)
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Landsässerei Woffenbach
Staatsarchiv Amberg (Archivtektonik) >> Beständetektonik des Staatsarchivs Amberg >> IV. Nichtstaatliches Archivgut >> B. Archive des Adels, adelige Standesherrschaft und Jurisdiktion >> 4. Hofmarken und Patrimonialgerichte
1636-1848
Vorwort: Die Landsässerei Woffenbach (Stadt Neumarkt i.d.OPf., Lkr. Neumarkt i.d.OPf.) gehörte lange Zeit den Freudenbergern, ab 1582 Hans Leonhard Bocksteiner, 1603 Georg von Rumroth, 1613 Sigmund Kastner, nach dessen Tod Sigmund Holzschuher, für dessen Erben ab 1640 Verwalter eingesetzt waren. Nachfolgende Besitzer waren die von Zeiler, David Haun (mindestens 1694-1707), die Tenzl, ab 1738 Friedrich Anton Löwenthal. Dessen Enkelin war mit Freiherrn von Boslarn verheiratet, der das Gut an Josefa Gräfin von Spreti vererbte. 1821 wurde ein Patrimonialgericht II. Klasse errichtet, das 1834 nach dem Verzicht des Grafen von Spreti eingezogen wurde. Die Landsässerei umfasste im 18. Jahrhundert Anwesen in Woffenbach, Eispertshofen, Pelchenhofen, Pölling, Sondersfeld und Trautmannshofen. Der Bestand umfasst 8 Archivalieneinheiten mit einer Laufzeit von 1636 bis 1834. Briefprotokolle: Briefprotokolle Neumarkt 134-145.
Landsässerei Woffenbach
8
Bestand
Akten
ger
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.03.2025, 10:30 MEZ