1533 Sept. 25, Stuttgart König Ferdinand [I.] erlaubt als Herzog zu Württemberg dem Reinhard von Sachsenheim, die Ehefrau seines Sohnes Bernhard von Sachsenheim, Magdalena Adelmann von Adelmannsfelden (#70), wegen ihrer Heimsteuer, Morgengabe und Widerlegung in Höhe von 2300 fl auf den Egartenhof zu [Groß-]Sachsenheim (Hove zu Sachsenhein zur ussern Burg gelegen), zu verweisen, ehemals Besitz derer von Nippenburg, der Speth und derer von Kaltenthal, den der gen. Reinhard von Sachsenheim von seinem +Vetter Hermann von Sachsenheim ererbt hat. Zum Hof gehören insgesamt 135 1/2 Morgen Ackerfeld in den drei Zelgen, 1/4 der Schäferei in Großsachsenheim mit dem Zutrieb, 10 Morgen 1 Viertel Wiesen, 1/6 des Weingartens am Hag, 1/2 Viertel des Weingärtleins am Berg, 2 lb Hellergült von der Mühle zu Bissingen und ein Teil des Heuzehnten zu Remmigheim (Remigkein). Stehen Reinhard von Sachsenheim 2300 fl zur Verfügung, hat er das Lehen ledigzumachen. Siegler: der A. (Sekretsiegel des Fürstentums Württemberg) Ausf. Perg. - 1 Sg. abg., Pressel anh. - U.: 1) Philipp, Pfalzgraf [in Neuburg], Statthalter, 2) commissio domini regis in consilio J[oseph] Minsinger, Cantzler - Rv., dann der irrige Vermerk: Nota bene. Hierin zu sehen, das Reinhardt von Sachsenheim Magdalena Adelmännin von Adelmansfelden gehelicht Altsignatur(en): 246; - III B Nro. 3b