Beschwerden vor allem in sozialdemokratischer und demokratischer Presse und Publizistik über Justizbeamte und Mißstände in der Justizverwaltung, Bd. 1
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I. HA Rep. 84a, Nr. 52943
I. HA Rep. 84a Justizministerium
Justizministerium >> 04 Abteilung für Strafrecht und Strafvollzug (1788 - 1944) >> 04.03 Strafverfolgung. Politische Organisationen und Parteien bzw. einzelne politische Ereignisse (1795 - 1944) >> 04.03.05 Angehörige der Arbeiterbewegung von 1918 bis 1934 >> 04.03.05.05 Sozialdemokratische Partei Deutschlands und ihre Organisationen >> 04.03.05.05.03 Presse und Agitation >> 04.03.05.05.03.01 Allgemein
Aug. 1924 - Jan. 1927
Enthält u. a.:
- Beschwerden des Abgeordneten Brückner, der "Welt am Montag" vom 2.11.1925 und der Republikanischen Beschwerdestelle in Berlin über die Beibehaltung von Hinweisen auf die monarchische Staatsreform auf amtlichen Vordrucken, Jan. 1926
- Beschwerden des "Vorwärts" und der "Roten Fahne" über den Staatsanwalt Dr. Gysae am Staatsgerichtshof zum Schutz der Republik wegen antirepublikanischer Veröffentlichungen und Bedrohung angeschuldigter Kommunisten, Juli - Aug. 1924
- Kritik an Äußerungen des Kammergerichtsrates Dr. Delius zugunsten der Mörder Erzbergers in der "Welt am Montag" vom 8.9.1924
- Kritik kommunistischer, sozialdemokratischer und linksbürgerlicher Zeitungen am Untersuchungsrichter Vogt wegen Brüskierung des Rechtsanwalts und sozialdemokratischen Reichstagsabgeordneten Dr. Rosenfeld als Verteidiger Maßlows und anderer Kommunisten, Okt. - Dez. 1924
- Beschwerde des Rechtsanwalts Dr. Artur Samter über das Verhalten des Landgerichtsdirektors Dr. Gayl gegenüber angeklagten Kommunisten im Prozess gegen Erich Kleinschmidt u. a. vor dem Schöffengericht Berlin-Mitte, Dez. 1924 - Febr. 1925
- Kritik des MdL Heilmann und des "Vorwärts" vom 6.2.1925 an der Handlungsweise des Amtsgerichtsrats Marcks in der Privatklage des ehemaligen Landbundfunktionärs Freiherr v. Natzmer gegen den Redakteur May von der sozialdemokratischen "Märkischen Volksstimme" in Cottbus wegen Entlarvung betrügerischer Machenschaften v. Natzmers, Febr. 1925 - Mai 1927, dabei: "Märkische Volksstimme" vom 29. 11. 1924 mit dem Artikel "Vorwärts!" Trotz Tod und Teufel! Herrn v. Natzmer zum Gruß"
- Kleine Anfrage Nr. 643; Ausschnitte aus dem "Vorwärts" vom 20.11.1925 und 5.1.1926
- Angriff der "Roten Fahne" gegen den Amtsgerichtsrat Schneider wegen Begünstigung des Deutschnationalen Jungbundes, Mai - Aug. 1926; dabei: Auschnitt aus der "Roten Fahne" vom 28.5.1926
- Ablehnung jüdischer Richter im Beleidigungsprozess des Landgerichtsrats Dr. Rosenthal gegen den Antisemisten Robert Ritter v. Voigtländer durch den Angeklagten vor dem Schöffengericht Berlin-Mitte, Mai 1926, Juli 1927; dabei: Stellungnahmen der "Vossischen Zeitung" und der "Berliner Morgenpost" sowie des "Vorwärts" und des "Tagebuch", besonders mit Kritik an dem rechtsstehenden Landgerichtsdirektor Marschner
- Beschwerde des Zentralvereins deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens über antisemitische Machenschaften des Assessor Steinhirt bei dem Landgericht II in Berlin, Sept. - Nov. 1926
- Disziplinarverfahren gegen den Amtsgerichtsrat Franz Rosbund bei dem Amtsgericht in Küstrin wegen eines Aufrufs an die Sparer mit Kritik am Aufwertungsgesetz, Nov. 1925 - Nov. 1926
- Kritik des sozialdemokratischen Reichstagsabgeordneten und Rechtsanwalts Dr. Kurt Rosenfeld am Beamteneid wegen Begünstigung monarchistischer Beamter durch die Eidesform, Okt. - Nov. 1926; dabei: "Beamteneid und Republik. Der Eid gilt bloß beschränkt", In: "Vorwärts" vom 27. 10. 1926.
- Beschwerden des Abgeordneten Brückner, der "Welt am Montag" vom 2.11.1925 und der Republikanischen Beschwerdestelle in Berlin über die Beibehaltung von Hinweisen auf die monarchische Staatsreform auf amtlichen Vordrucken, Jan. 1926
- Beschwerden des "Vorwärts" und der "Roten Fahne" über den Staatsanwalt Dr. Gysae am Staatsgerichtshof zum Schutz der Republik wegen antirepublikanischer Veröffentlichungen und Bedrohung angeschuldigter Kommunisten, Juli - Aug. 1924
- Kritik an Äußerungen des Kammergerichtsrates Dr. Delius zugunsten der Mörder Erzbergers in der "Welt am Montag" vom 8.9.1924
- Kritik kommunistischer, sozialdemokratischer und linksbürgerlicher Zeitungen am Untersuchungsrichter Vogt wegen Brüskierung des Rechtsanwalts und sozialdemokratischen Reichstagsabgeordneten Dr. Rosenfeld als Verteidiger Maßlows und anderer Kommunisten, Okt. - Dez. 1924
- Beschwerde des Rechtsanwalts Dr. Artur Samter über das Verhalten des Landgerichtsdirektors Dr. Gayl gegenüber angeklagten Kommunisten im Prozess gegen Erich Kleinschmidt u. a. vor dem Schöffengericht Berlin-Mitte, Dez. 1924 - Febr. 1925
- Kritik des MdL Heilmann und des "Vorwärts" vom 6.2.1925 an der Handlungsweise des Amtsgerichtsrats Marcks in der Privatklage des ehemaligen Landbundfunktionärs Freiherr v. Natzmer gegen den Redakteur May von der sozialdemokratischen "Märkischen Volksstimme" in Cottbus wegen Entlarvung betrügerischer Machenschaften v. Natzmers, Febr. 1925 - Mai 1927, dabei: "Märkische Volksstimme" vom 29. 11. 1924 mit dem Artikel "Vorwärts!" Trotz Tod und Teufel! Herrn v. Natzmer zum Gruß"
- Kleine Anfrage Nr. 643; Ausschnitte aus dem "Vorwärts" vom 20.11.1925 und 5.1.1926
- Angriff der "Roten Fahne" gegen den Amtsgerichtsrat Schneider wegen Begünstigung des Deutschnationalen Jungbundes, Mai - Aug. 1926; dabei: Auschnitt aus der "Roten Fahne" vom 28.5.1926
- Ablehnung jüdischer Richter im Beleidigungsprozess des Landgerichtsrats Dr. Rosenthal gegen den Antisemisten Robert Ritter v. Voigtländer durch den Angeklagten vor dem Schöffengericht Berlin-Mitte, Mai 1926, Juli 1927; dabei: Stellungnahmen der "Vossischen Zeitung" und der "Berliner Morgenpost" sowie des "Vorwärts" und des "Tagebuch", besonders mit Kritik an dem rechtsstehenden Landgerichtsdirektor Marschner
- Beschwerde des Zentralvereins deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens über antisemitische Machenschaften des Assessor Steinhirt bei dem Landgericht II in Berlin, Sept. - Nov. 1926
- Disziplinarverfahren gegen den Amtsgerichtsrat Franz Rosbund bei dem Amtsgericht in Küstrin wegen eines Aufrufs an die Sparer mit Kritik am Aufwertungsgesetz, Nov. 1925 - Nov. 1926
- Kritik des sozialdemokratischen Reichstagsabgeordneten und Rechtsanwalts Dr. Kurt Rosenfeld am Beamteneid wegen Begünstigung monarchistischer Beamter durch die Eidesform, Okt. - Nov. 1926; dabei: "Beamteneid und Republik. Der Eid gilt bloß beschränkt", In: "Vorwärts" vom 27. 10. 1926.
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BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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20.08.2025, 1:32 PM CEST
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