3/3 [fol. 67ff]: 1645 Juli 14 (Senatsprotokoll)
Vollständigen Titel anzeigen
UAT 3/ Akademischer Senat (I), Protokolle
Akademischer Senat (I), Protokolle >> Acta Senatus, Bd. XXII
Enthält: Anwesend: Rektor Wiebel Nicolai, Pregizer, Grueber, Rümelin, Gerhard, Geilfus, Rauscher, Schmid; 1.) Vorla.ge des Hauptmemorials des Syndikus Johann Wilhelm Moser mit folgenden Punkten: Besetzung der Pflege Leonberg mit [Peter] Mögenhart, Besetzung der Pflege Feuerbach mit Hans Hermann Besetzung der Pflege Weilimdorf mit Hans Widmann, Schultheiss. (Anm. 1) [UAT 3/3, Bl. 67]; Bindung des Fasses zu Feuerbach. 3/3,67'; Erlös des Zehenten zu Sindelfingen; (Georg Heubacher). 3/3,67'; Corpusfrüchte für die geistlichen Verwaltungen zu Sindelfingen und Brackenheim. 3/3,67'; Auswechslung der Tübinger Früchte gegen die von Sindelfingen. 3/3,67'; Forderung nach dem entlehnten Wein zu Brackenheim. 3/3,67'; Früchte der Universität zu Wolfenhausen. 3/3,67'; 2.) Prüfung des Zehrungszettels des Syndikus. [UAT 3/3, Bl. 67']; 3.) Bitte des alten Johann Neuffer um eine Interzession an den Herzog wegen Bestrafung durch den Ober- und Untervogt zu Tübingen wegen seiner Beleidigung des Schloßhauptmann David Mayer zu Urach (Anm. 2) [UAT 3/3, Bl. 68]; 4.) Bau des Hofguts der Frau Schottländer in Derendingen; (Martin Hämmerlin zu Herrenberg). [UAT 3/3, Bl. 68]; Anm. 1: Vgl. UAT 3/3,59. Anm. 2: Vgl. UAT 44/110 Nr. 13.
Akte
Acta Senatus, Bd. XXII
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:39 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Eberhard Karls Universität Tübingen, UB - Universitätsarchiv
- Universitätsarchiv Tübingen (Archivtektonik)
- B Akademische Zentralorgane (Tektonik)
- Bb Vertretungs- und Beratungsorgane (Tektonik)
- Bb 1 Universitätssenat(e) (Tektonik)
- Akademischer Senat (1477-1969) (Tektonik)
- Akademischer Senat (I), Protokolle (Bestand)
- Acta Senatus, Bd. XXII (Archivale)