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Inventar von Naturalienkabinett und Kunstkammer im Herrenhaus, erste Fortsetzung
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1777; Nachträge mindestens bis 1784, gemäß Marginalie S. 337.
Fortsetzung des Gesamtinventars des Naturalienkabinetts und der Kunstkammer nach ihrem Umzug auf as Herrenhaus in Stuttgart 1777 (diese Zugehörigkeit des vorliegenden Verzeichnisses wird nicht explizit erwähnt, lässt sich jedoch aus textimmanenten Zeitangaben, aus der identischen Schrift und Dokumentanlage, der Übereinstimmung mit dem Inhaltsverzeichnis dieses Gesamtinventars und der Objektnummerierung erschließen). Zum ersten Teil siehe A 20 a Bü 116. Die einzelnen Objekte sind sachthematisch geordnet und innerhalb der folgenden vier Gruppen durchlaufend mit arabischen Ziffern nummeriert:
1.) Mineralienreich (S. 133-300):
2.) Tierreich ("Regnum Animale") (S. 301-352:
3.) Pflanzenreich ("Regnum Vegetabile") (S. 353-376)
4.) Armamentarium (nur zum Teil lesbar) (S. 377-384)
11 Foliohefte, S. 133-375 (durchlaufende Seitenzählung)
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.