Untertanen der Gemeinden an der Dill und Lemp [Aßlar, Werdorf, Berghausen, Ehringshausen, Dillheim, Daubhausen, Katzenfurt, Edingen, Dreisbach, Kölschhausen, Niederlemp, Breitenbach, Bechlingen], dann Untertanen der solms-braunfelsischen Gemeinden Kröffelbach, Bonbaden, Oberndorf, Niedernbiel, Oberbiel, Neukirchen, Oberquembach, Schwalbach, Burgsolms, Laufdorf, Oberwetz, Steindorf, Albshausen, Kraftsolms, Niederquembach, Tiefenbach gegen Wilhelm II. Graf zu Solms [-Greifenstein], dann solms-braunfeisische Regierung
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Untertanen der Gemeinden an der Dill und Lemp [Aßlar, Werdorf, Berghausen, Ehringshausen, Dillheim, Daubhausen, Katzenfurt, Edingen, Dreisbach, Kölschhausen, Niederlemp, Breitenbach, Bechlingen], dann Untertanen der solms-braunfelsischen Gemeinden Kröffelbach, Bonbaden, Oberndorf, Niedernbiel, Oberbiel, Neukirchen, Oberquembach, Schwalbach, Burgsolms, Laufdorf, Oberwetz, Steindorf, Albshausen, Kraftsolms, Niederquembach, Tiefenbach gegen Wilhelm II. Graf zu Solms [-Greifenstein], dann solms-braunfeisische Regierung
1, 3512
1 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> 2 Prozessakten des preußischen Kreises Wetzlar
(1635-) 1649-1777 (-1778)
Enthält: Quad. 8, 11: Erbhuldigungsprotokoll (1635),
Enthält: Quad. 50, in 62: Verzeichnisse der Prozesse der Parteien (gedruckt 1775),
Enthält: ohne Quad.: Deduktionen (Druck Herborn 1631, Wetzlar 1714), Handdienstverzeichnis (1773)
Enthält: Quad. 50, in 62: Verzeichnisse der Prozesse der Parteien (gedruckt 1775),
Enthält: ohne Quad.: Deduktionen (Druck Herborn 1631, Wetzlar 1714), Handdienstverzeichnis (1773)
Zivilprozessakte
Weitere Angaben (Prozessakte): Sachverhalt: Anspruch auf Achtung des durch RKG-Mandate in den Rechtsstreiten der Kl. gegen den Bekl. ausgesprochenen Schutzes und des Geleites für die Kl., auf Unterlassung aller Gewalttaten gegen die Kl., Anspruch auf Aufhebung der gegen die Kl. verhängten Strafen, auf Herausgabe des von den Kl. Erzwungenen, auf Entlassung zahlreicher Einwohner der kl. Gemeinden, die in Greifenstein inhaftiert worden waren, Anspruch auf Unterlassung aller weiteren Gewalttaten gege die Kl. wie weitere Verhaftungen, solange die am RKG anhängigen Verfahren der Kl. gegen den Bekl. noch nicht entschieden sind, dann Anspruch der kl. solms-braunfeisischen Gemeinden, keine Fuhrdienste für den Holztransport zur Rekonstruktion des verfallenen Hüttenwerkes zwischen Braunfels und Wetzlar erbringen zu müssen, dann Anspruch auf Herausgabe der wegen der Weigerung, Fuhrdienste zu erbringen, gepfändeten Ochsen und Kühe, Anspruch auf Entlassung des von den Kl. als Deputierten geschickten Laufdorfer Jacob Uhl aus der Haft zu Braunfels
Akte unvollständig, vgl. Nr. 3495-3511, 3513-3516, 3541
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:06 MESZ