Eheleute Goddert und Agnes Hupperts, Bürger und Fleischhauer zu Neuss, leihen von den Eheleuten Martin und Sibilla Hermes[?], Ratsverwandten zu Neuss 100 Taler zu 5[...?]%. Sie stellen als Unterpfand einen Garten von 22 1/2 Ruten vor dem Zolltor neben Gärten des Bürgermeisters Rembold Brewers und des Convents St. Michaelisberg, vorn auf den von Simon Hamecher gepachteten Garten, hinten auf einen Mistweg schießend. Weiter verpfänden sie ihren Anteil an einem Haus im Glockhammer. Die Schuldner schulden weiter den Gläubigern noch 300 Taler aus dem sechsten Teil des Huppertsgutes laut Verschreibung der Schöffen von Büttgen. Diesen Anteil an dem Gute, das kurmutig ist, verpfänden die Schuldner ebenfalls.
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Eheleute Goddert und Agnes Hupperts, Bürger und Fleischhauer zu Neuss, leihen von den Eheleuten Martin und Sibilla Hermes[?], Ratsverwandten zu Neuss 100 Taler zu 5[...?]%. Sie stellen als Unterpfand einen Garten von 22 1/2 Ruten vor dem Zolltor neben Gärten des Bürgermeisters Rembold Brewers und des Convents St. Michaelisberg, vorn auf den von Simon Hamecher gepachteten Garten, hinten auf einen Mistweg schießend. Weiter verpfänden sie ihren Anteil an einem Haus im Glockhammer. Die Schuldner schulden weiter den Gläubigern noch 300 Taler aus dem sechsten Teil des Huppertsgutes laut Verschreibung der Schöffen von Büttgen. Diesen Anteil an dem Gute, das kurmutig ist, verpfänden die Schuldner ebenfalls.
B.01.05, 1147
100
B.01.05 Schöffenkollegium
Schöffenkollegium >> 13
1628 August 13.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:48 MEZ