Testament der Eheleute Lorenz und Margaretha Löchner
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E 15 Nr. 398
E 15 Familienarchiv König von Königsthal
Familienarchiv König von Königsthal
1706 - 1715
Enthält:
Ausfertigung eines Testaments von
1706 Juli 26, Nürnberg: Gegenseitiges Testament der Eheleute Lorenz und Margaretha Löchner - der Mann ist hiesiger Bürger und Schreiner.
Darin u.a.:
Legate zugunsten sozial-karitativer Institutionen.
Im Fall der Todes des Ehemanns vor seiner Frau erhält diese neben ihrem in die Ehe eingebrachten Vermögen auch noch einen Kindsteil, sodass mit den vier Kindern erster Ehe des Mannes fünf Kindsteile zu berechnen sind. Die in solchem Fall Hinterbliebenen gelten als Erben zu gleichen Teilen.
Im Fall des Todes der Ehefrau vor ihrem Mann erhält deren Schwester Barbara Roth 3 Gulden in Münz.
Weiter erhalten die 5 Kinder des Bruders Hieronymus Praun, Silberdrahtziehers, je 5 Gulden - sie seien verheiratet oder nicht.
Im Übrigen wird der Ehemann als Universalerbe eingesetzt.
Als Testamentsexekutor wird der hiesige Bürgerschreiber Johann Michael König bestimmt, der für seine Mühewaltung 12 Gulden erhalten soll.
Zeugen: Paulus Kindermann und Lucas Friedrich Unglenck.
1715 Februar 25: Ausfertigung mit dem angehängten Sekretsiegel der Stadt Nürnberg.
Ausfertigung eines Testaments von
1706 Juli 26, Nürnberg: Gegenseitiges Testament der Eheleute Lorenz und Margaretha Löchner - der Mann ist hiesiger Bürger und Schreiner.
Darin u.a.:
Legate zugunsten sozial-karitativer Institutionen.
Im Fall der Todes des Ehemanns vor seiner Frau erhält diese neben ihrem in die Ehe eingebrachten Vermögen auch noch einen Kindsteil, sodass mit den vier Kindern erster Ehe des Mannes fünf Kindsteile zu berechnen sind. Die in solchem Fall Hinterbliebenen gelten als Erben zu gleichen Teilen.
Im Fall des Todes der Ehefrau vor ihrem Mann erhält deren Schwester Barbara Roth 3 Gulden in Münz.
Weiter erhalten die 5 Kinder des Bruders Hieronymus Praun, Silberdrahtziehers, je 5 Gulden - sie seien verheiratet oder nicht.
Im Übrigen wird der Ehemann als Universalerbe eingesetzt.
Als Testamentsexekutor wird der hiesige Bürgerschreiber Johann Michael König bestimmt, der für seine Mühewaltung 12 Gulden erhalten soll.
Zeugen: Paulus Kindermann und Lucas Friedrich Unglenck.
1715 Februar 25: Ausfertigung mit dem angehängten Sekretsiegel der Stadt Nürnberg.
Umfang/Beschreibung: Pergamenturkunde, anhängendes Siegel der Stadt Nürnberg (beschädigt) an hellroter Kordel
Archivale
Indexbegriff Person: Kindermann, Paulus
Indexbegriff Person: König, Johann Michael
Indexbegriff Person: Löchner, Lorenz
Indexbegriff Person: Löchner, Margaretha geb Praun
Indexbegriff Person: Praun, Hieronimus (Silberdrahtzieher)
Indexbegriff Person: Roth, Barbara geb Praun
Indexbegriff Person: Unglenck, Lucas Friedrich
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Verwandte und verschwägerte Familien
Indexbegriff Person: König, Johann Michael
Indexbegriff Person: Löchner, Lorenz
Indexbegriff Person: Löchner, Margaretha geb Praun
Indexbegriff Person: Praun, Hieronimus (Silberdrahtzieher)
Indexbegriff Person: Roth, Barbara geb Praun
Indexbegriff Person: Unglenck, Lucas Friedrich
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Verwandte und verschwägerte Familien
Ausfertigung
Sekretsiegel
Testament, Gegenseitiges
Bürger
Schreiner
Legat
Vermögen
Kindsteil
Erben
Silberdrahtzieher
Universalerbe
Erbeinsetzung
Testamentsexekutor
Bürgerschreiber
Zeugen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:02 MESZ