Paul Feyerabend (Bestand)
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PAKN, PF
Archive der Universität Konstanz (Archivtektonik) >> Philosophisches Archiv >> Vor- und Nachlässe
1946-1994
Bestandsbeschreibung: Paul Feyerabend wurde am 13.1.1924 in Wien geboren. Er studierte Physik, Astronomie, Philosophie und Psychologie an der Universität Wien und wurde dort 1951 promoviert. Von 1951 bis 1956 war er Lektor am Wiener Institut für Wissenschaft und Schöne Künste. 1955 erhielt er eine Dozentenstelle an der University of Bristol. Von 1958 bis zu seiner Emeritierung 1990 lehrte er an der University of Californa at Berkeley, zunächst im Rahmen einer Gastprofessur, dann als Professor, seit 1962 als Lehrstuhlinhaber. Während dieser Zeit übernahm er zahlreiche Gastprofessuren, zeitweise auch Ordinate an anderen Universitäten. Zwischen 1980 und 1990 hatte er jeweils ein halbes Deputat eines Lehrstuhls in Berkeley und an der ETH Zürich inne. Feyerabend starb am 11.2.1994 in Genolier in der französischen Schweiz.
Feyerabend gehört zu den einflussreichsten Wissenschaftsphilosophen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Anfang der 60er Jahre war er zusammen mit Thomas S. Kuhn wesentlich an der Entstehung der neueren Wissenschaftsphilosophie beteiligt.
Die Sammlung besteht größtenteils aus dem Material, das Feyerabends Witwe, Dr. Grazia Borrini Feyerabend, dem Archiv überlassen hat. Eine größere Ergänzung bilden Unterlagen über die Ringvorlesungen an der ETH Zürich, die Christian Thomas dem Archiv überließ.
Dazu kommt Feyerabends Handbibliothek von rund 2.600 Bänden, von denen viele von Feyerabend annotiert und mit Unterstreichungen versehen sind. Diese Bücher sind als Teilbestand der UB Konstanz katalogisiert.
Einiges personenbezogene Material ist gesperrt.
Paul Feyerabend wurde am 13.1.1924 in Wien geboren. Er studierte Physik, Astronomie, Philosophie und Psychologie an der Universität Wien und wurde dort 1951 promoviert. Von 1951 bis 1956 war er Lektor am Wiener Institut für Wissenschaft und Schöne Künste. 1955 erhielt er eine Dozentenstelle an der University of Bristol. Von 1958 bis zu seiner Emeritierung 1990 lehrte er an der University of Californa at Berkeley, zunächst im Rahmen einer Gastprofessur, dann als Professor, seit 1962 als Lehrstuhlinhaber. Während dieser Zeit übernahm er zahlreiche Gastprofessuren, zeitweise auch Ordinate an anderen Universitäten. Zwischen 1980 und 1990 hatte er jeweils ein halbes Deputat eines Lehrstuhls in Berkeley und an der ETH Zürich inne. Feyerabend starb am 11.2.1994 in Genolier in der französischen Schweiz.
Feyerabend gehört zu den einflussreichsten Wissenschaftsphilosophen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Anfang der 60er Jahre war er zusammen mit Thomas S. Kuhn wesentlich an der Entstehung der neueren Wissenschaftsphilosophie beteiligt.
Die Sammlung besteht größtenteils aus dem Material, das Feyerabends Witwe, Dr. Grazia Borrini Feyerabend, dem Archiv überlassen hat. Eine größere Ergänzung bilden Unterlagen über die Ringvorlesungen an der ETH Zürich, die Christian Thomas dem Archiv überließ.
Dazu kommt Feyerabends Handbibliothek von rund 2.600 Bänden, von denen viele von Feyerabend annotiert und mit Unterstreichungen versehen sind. Diese Bücher sind als Teilbestand der UB Konstanz katalogisiert.
Einiges personenbezogene Material ist gesperrt.
Paul Feyerabend wurde am 13.1.1924 in Wien geboren. Er studierte Physik, Astronomie, Philosophie und Psychologie an der Universität Wien und wurde dort 1951 promoviert. Von 1951 bis 1956 war er Lektor am Wiener Institut für Wissenschaft und Schöne Künste. 1955 erhielt er eine Dozentenstelle an der University of Bristol. Von 1958 bis zu seiner Emeritierung 1990 lehrte er an der University of Californa at Berkeley, zunächst im Rahmen einer Gastprofessur, dann als Professor, seit 1962 als Lehrstuhlinhaber. Während dieser Zeit übernahm er zahlreiche Gastprofessuren, zeitweise auch Ordinate an anderen Universitäten. Zwischen 1980 und 1990 hatte er jeweils ein halbes Deputat eines Lehrstuhls in Berkeley und an der ETH Zürich inne. Feyerabend starb am 11.2.1994 in Genolier in der französischen Schweiz.
6,3 lfm und 2651 Bücher
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 10:23 MESZ