Die Bischöfe Stephan von Cassino (Casinensis) und Guillermus von Fréjus (Foroiulienis), päpstliche Thesaurare, quittieren, dass die Äbtissin Katharina und das Kapitel des Stiftes Essen für die am 1. März 1342 abgelaufenen 8 Jahre den Jahreszins von 2 Goldg-ulden bezahlt haben, und zwar durch den Essener Kanoniker Johann von Ratingen. - Es siegeln die Aussteller. Datum Auinioni die 10. mensis martii a.d. 1344, ind. 12., pont. sanctissimi patris et domini nostri domini Clementis div. prov. pape VI. a. 2.
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Die Bischöfe Stephan von Cassino (Casinensis) und Guillermus von Fréjus (Foroiulienis), päpstliche Thesaurare, quittieren, dass die Äbtissin Katharina und das Kapitel des Stiftes Essen für die am 1. März 1342 abgelaufenen 8 Jahre den Jahreszins von 2 Goldg-ulden bezahlt haben, und zwar durch den Essener Kanoniker Johann von Ratingen. - Es siegeln die Aussteller. Datum Auinioni die 10. mensis martii a.d. 1344, ind. 12., pont. sanctissimi patris et domini nostri domini Clementis div. prov. pape VI. a. 2.
AA 0248, 427
AA 0248 Essen, Stift, Urkunden (AA 0248)
Essen, Stift, Urkunden (AA 0248) >> 2. Urkunden II (1328-1361)
1344 März 10
Diverse Registraturbildner
Pergament
Überlieferungsart: Ausfertigung
Vermerke: Rückvermerk: Quitatio census monasterii Assindensis (gleichzeitige kuriale Hand)
Vermerke: Rückvermerk: Quitatio census monasterii Assindensis (gleichzeitige kuriale Hand)
Urkunde
Ausstellort: Avignon
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
11.05.2026, 09:40 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
- Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik)
- 1. Behörden und Bestände vor 1816 (Tektonik)
- 1.2. Geistliche Institute (Tektonik)
- 1.2.2. E - H (Tektonik)
- 1.2.2.5. Essen (Tektonik)
- 1.2.2.5.1. Stift (Tektonik)
- Essen, Stift, Urkunden AA 0248 (Bestand)
- 2. Urkunden II (1328-1361) (Gliederung)
Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International