Ludwig von Hohenfels, des Edelknechts Hartmann Sohn, präsentiert dem Offizial in Amöneburg der Propstei von St. Stephan zu Mainz, da die Pfarrkirche zu Niederamönau durch Resignation des Johannes Schobe vakant ist, deren Patronatsrecht Johann dem Älteren, Eckard und ihm Ludwig von Hohenfels zusteht, den Johannes Rasor, Kleriker Mainzer Bistums, zu dieser Kirche und bittet diesen zu investieren.
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Ludwig von Hohenfels, des Edelknechts Hartmann Sohn, präsentiert dem Offizial in Amöneburg der Propstei von St. Stephan zu Mainz, da die Pfarrkirche zu Niederamönau durch Resignation des Johannes Schobe vakant ist, deren Patronatsrecht Johann dem Älteren, Eckard und ihm Ludwig von Hohenfels zusteht, den Johannes Rasor, Kleriker Mainzer Bistums, zu dieser Kirche und bittet diesen zu investieren.
170 I, U 1802
170 I Nassau-Oranien: Urkunden
Nassau-Oranien: Urkunden >> 15. Jahrhundert >> 1476-1499 >> 1478
1478 Dezember 27
Ausfertigung, Pergament, Siegel am Pressel, Abt. 170 Nr. 1802
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: 1478 die vicesimaseptima mensis Decembris
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller
Abschrift 18. Jh. Abt. 170 II
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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17.06.2025, 14:08 MESZ