Michel Egen zu Bonlanden und Anna Waydelich, seine Ehefrau, erhalten von Abt Konrad von Rot des Klosters Gütlein zu Bonlanden, das zuvor Michel Trautmann innehatte, auf Lebenszeit zu einem Leiblehen gegen die Bezahlung eines jährlichen Zinses von 1 Pfund Heller Memminger Währung und eines Fastnachtshuhns. Vogtbar und dienstbar sind sie Eitelhans von Erolzheim. Siegler: Hans von Thierberg von der Wildenthierberg, Vogt zu Ochsenhausen. 1542, Donnerstag nach St. Philipp und Jakobi. Orig. Perg., 1 S. fehlt.
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Michel Egen zu Bonlanden und Anna Waydelich, seine Ehefrau, erhalten von Abt Konrad von Rot des Klosters Gütlein zu Bonlanden, das zuvor Michel Trautmann innehatte, auf Lebenszeit zu einem Leiblehen gegen die Bezahlung eines jährlichen Zinses von 1 Pfund Heller Memminger Währung und eines Fastnachtshuhns. Vogtbar und dienstbar sind sie Eitelhans von Erolzheim. Siegler: Hans von Thierberg von der Wildenthierberg, Vogt zu Ochsenhausen. 1542, Donnerstag nach St. Philipp und Jakobi. Orig. Perg., 1 S. fehlt.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 486 U 341
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 486 Rot an der Rot, Prämonstratenserkloster
Rot an der Rot, Prämonstratenserkloster >> Urkunden >> VIII. Beziehungen zu den Untertanen >> 2. Lehenssachen (nach Orten) >> Bonlanden
1542 Mai 4
Urkunden
Egen, Michael, Bonlanden
Erolzheim, Eitelhans von; + vor 1545
Thierberg, Hans von, Wildenthierberg, Vogt, Ochsenhausen
Trautmann, Michel, aus Erlenmoos, Bonlanden
Waydelich, Anna, Ehefrau des Michel Egen, Bonlanden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:20 MEZ
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- Urkunden (Gliederung)
- VIII. Beziehungen zu den Untertanen (Gliederung)
- 2. Lehenssachen (nach Orten) (Gliederung)
- Bonlanden (Gliederung)