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Herzöge von Kleve ./. Erzbischöfe von Köln: Angelegenheiten ihrer Untertanen, Bd. 4
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Kleve-Märkische Regierung, Landessachen >> 4. Beziehungen zu auswärtigen Territorien >> 4.8. Kurfürstentum Köln (1): Herzogtum Westfalen und Vest Recklinghausen >> 4.8.1. Landesherrliche Rechte und Angelegenheiten einzelner Untertanen
1520-1538
Enthaeltvermerke: Enthält: fol. 1ff.: Rechtssprechung des Gerichts zwischen dem Birkenbaum (Berckenboem) und dem Birnbaum (Beirboem) vor Büderich (Buyerk) [bei Werl] (7. 7. 1520) fol. 3ff.: Vernehmung genannter Eingesessener des Kirchspiels Herscheid über ihre Beeinträchtigung durch die Herscheider Markenerben durch den Richter zu Herscheid, Johann Greve, auf Veranlassung des Amtmanns zu Altena, Adolf Quade (15. 5. 1521) fol. 5: Vernehmung genannter Eingesessener des Kirchspiels Lüdenscheid durch den Gograf von Lüdenscheid, Anton (Thönies) Messer (22. 9. 1523) fol. 4: Grenzziehung zwischen dem Amt Bochum und dem Vest Recklinghausen (27. 5. 1523) fol. 9ff.: Holzrechte der Stadt Soest im Arnsberger Wald (1524) fol. 15ff.: Anmeldung der zwischen genannten Eingesessenen zu Meinerzhagen, Valbert, Balve und Attendorn vorgefallenen Streitigkeiten für Verhandlungen mit dem Erzbischof von Köln durch den Erbschenken und Drosten zu Altena, Wilhelm Quade (11. 2. 1529) fol. 18: Anmeldung von Grenzkonflikten für Verhandlungen mit dem Erzbischof von Köln durch die Stadt Soest (besonders in Hinsicht auf den zu Ostönnen umgehauenen Schlagbaum) (14. 2. 1529) fol. 23: Anmeldung des Kompetenzkonflikts mit dem Gericht beim Birkenbaum durch den Amtmann zu Unna, Dietrich van der Recke (vgl. oben fol. 1) (1. 3. 1529) fol. 26ff.: Auseinandersetzung zwischen dem Amtmann zu Neuenrade, Volpert van dem Nienhove, und dem Landdrosten des Herzogtums Westfalen, Johann Schungel, wegen der Markenrechte der Geverner Mark (1531) fol. 31: Berechtigung der Herscheider Markenerben zur Ahndung von Markenfreveln durch die Affelner Bürger (2. 8. 1531) fol. 34ff.: Vernehmung genannter Zeugen durch den Richter zu Valbert, Johann Knyve van Ostendorp, über die märkischen Rechte im Gericht Valbert (1533) fol. 37ff.: Vernehmung genannter Zeugen durch den Richter zu Valbert, Jörgen Greve zum Blomberg (1548) fol. 51ff.: Vernehmung genannter Zeugen durch den Richter zu Drolshagen, Heinrich van Wecherkusen, über die Rechte der kölnischen Eingesessenen zu Meinerzhagen (1533) fol. 62ff.: Gewaltsame Beseitigung eines Wildhagens im Amt Balve durch den Amtmann zu Altena, Marschall Wilhelm van Nesselrode, und den Amtmann zu Neuenrade, Volpert van dem Nienhove (1533) fol. 69: Beeinträchtigungen von Eingesessenen des Amtes Balve durch märkische Untertanen (1536) fol. 71ff.: Auseinandersetzung zwischen dem Amtmann zu Altena, Bernt van dem Nienhove, und dem Drosten zu Balve, Henneke Schungel, wegen der Anlage eines die märkischen Jagdrechte verletztenden Wildhagens im Balver Wald (1538)
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.