Der Ulmer Brotbäcker und Bürger Johann Ruff schließt mit dem Landkomtur der Ballei Franken und Komtur der Deutschordenskommende in Nürnberg Melchior von Neuneck ("Nuwnegk") [Gde. Glatten/Lkr. Freudenstadt] eine Tauschvertrag. Er übergibt der Deutschordenskommende in Ulm [abgegangen, Bereich Bahnhofstraße 11-13, Bahnhofstraße 5, Parz. 281/1 und 281/3] einen jährlichen Zins von 36 Schilling Heller Ulmer Stadtwährung und 2 Weihnachtshühnern, der ihm bisher von dem Haus des Karrers Johann Güngelin in Ulm beim Butzenbrunnen [abgegangen, Bereich Pfauengasse/Ecke Walfischgasse] zwischen den Häusern der Erben des verstorbenen Georg Conradi und des Händlers ("ko/e/wflers") Johann Brenner zustand. Dafür erlassen ihm die Deutschherren einen jährlichen Zins in gleicher Höhe, den er bisher von seinem Backhaus in Ulm bei der dortigen Deutschordenskommende zwischen der Mühle des Jakob Griesinger und den Häusern der Erben des Ulrich Fischer an sie entrichten musste. Bei dem Tausch hat er für Johann Güngelin ein Recht zur Ablösung des Zinses von seinem Haus ausbedungen.