Die freie Reichsritterschaft in Schwaben Orts am Kocher (Deputierter: Konsulent Christian Ehrenfried Klotz) einerseits und der Gmünder Magistrat (Deputierte: Bürgermeister Josef Ferdinand Anton Storr von Ostrach und Amtsoberstättmeister Josef Friedrich Sebastian Doll) andererseits vergleichen sich am 28. Oktober 1772 zu Gmünd in einem Streit wegen der Besteuerung verschiedener Güterstücke in dem zwischen dem Domkapitel zu Ellwangen und der Stadt Gmünd gemeinschaftlichen und teils zu letzterer, teils zum Kanton Kocher steuerbaren Ort Unterböbingen. (Orig., Papier, doppelt, 2 Sg. des Domkapitels zu Ellwangen und der Stadt Gmünd)
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Die freie Reichsritterschaft in Schwaben Orts am Kocher (Deputierter: Konsulent Christian Ehrenfried Klotz) einerseits und der Gmünder Magistrat (Deputierte: Bürgermeister Josef Ferdinand Anton Storr von Ostrach und Amtsoberstättmeister Josef Friedrich Sebastian Doll) andererseits vergleichen sich am 28. Oktober 1772 zu Gmünd in einem Streit wegen der Besteuerung verschiedener Güterstücke in dem zwischen dem Domkapitel zu Ellwangen und der Stadt Gmünd gemeinschaftlichen und teils zu letzterer, teils zum Kanton Kocher steuerbaren Ort Unterböbingen. (Orig., Papier, doppelt, 2 Sg. des Domkapitels zu Ellwangen und der Stadt Gmünd)
Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 177 S Bü 2780
B 177 S Bü 399
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 177 S Schwäbisch Gmünd, Reichsstadt
Schwäbisch Gmünd, Reichsstadt >> 19. Einzelne Orte >> 19.111 Unterböbingen
28. Oktober 1772
Darin: Akten über den Streit zwischen dem Domkapitel zu Ellwangen und der Stadt Gmünd wegen der Besteuerung verschiedener Güterstücke im Ort Unterböbingen, 1770-1773
1 Bü
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:41 MEZ