Melchior Kreiter, Jakob Os und Peter Schoup, alle Bürger von Rorschweiler [Rohrschweier, bei Rappoltsweiler] tun kund, daß sie von Simon Wittich, genannt Sattler, Bürgermeister zu Breisach, jeweils folgende Geldsumme für beschriebene Güter zu Rorschweiler und Rodern (bei Rappoltsweiler) gekauft haben: Melchior Kreiter 10 fl, Jakob Os 16 fl und Peter Schoup 7 fl. Außerdem haben Melchior Kreiter 10 fl, Jakob Os 14 fl und Peter Schoup 23 fl von demselben geliehen. Sie verpflichten sich und ihre Erben, jährlich auf Mariä Lichtmeß 4 fl - den Gulden jeweils zu 12 1/2 ß guter Rappen Pfennig - an Simon Wittich oder seine Erben zu entrichten. Als Pfand setzen sie beschriebene Güter im Rorschweiler Bann. Die gesamt Schuld an geliehenen und gekauftem Geld soll durch Rückzahlung der 80 fl wieder abgelöst werden können. Siegler: Kaspar Lang, Wolf Köppel und Jörg Stotz, Siegler und Ratsmitglieder, mit dem Siegel der Stadt Berckheim [(bei Rappoltsweiler]
Vollständigen Titel anzeigen
Melchior Kreiter, Jakob Os und Peter Schoup, alle Bürger von Rorschweiler [Rohrschweier, bei Rappoltsweiler] tun kund, daß sie von Simon Wittich, genannt Sattler, Bürgermeister zu Breisach, jeweils folgende Geldsumme für beschriebene Güter zu Rorschweiler und Rodern (bei Rappoltsweiler) gekauft haben: Melchior Kreiter 10 fl, Jakob Os 16 fl und Peter Schoup 7 fl. Außerdem haben Melchior Kreiter 10 fl, Jakob Os 14 fl und Peter Schoup 23 fl von demselben geliehen. Sie verpflichten sich und ihre Erben, jährlich auf Mariä Lichtmeß 4 fl - den Gulden jeweils zu 12 1/2 ß guter Rappen Pfennig - an Simon Wittich oder seine Erben zu entrichten. Als Pfand setzen sie beschriebene Güter im Rorschweiler Bann. Die gesamt Schuld an geliehenen und gekauftem Geld soll durch Rückzahlung der 80 fl wieder abgelöst werden können. Siegler: Kaspar Lang, Wolf Köppel und Jörg Stotz, Siegler und Ratsmitglieder, mit dem Siegel der Stadt Berckheim [(bei Rappoltsweiler]
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 45 Frankreich, b. Elsaß, 1531 Februar 20
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 45 Urkunden verschiedener Herkunft
Urkunden verschiedener Herkunft >> Frankreich >> b. Elsaß
1531 Februar 20 - Montag vor Estomihi
Ausfertigung Pergament, gerollt, Siegel abgegangen
Rückvermerk: Paulus Stoffel, Schaffner im Johanniterhof zu Oberbergheim, bezeugt, daß Pölt Meyer von Rorschweiler am 15.X.1576 45 fl der Hauptsumme abgelöst habe und daher nur noch 1 3/4 fl (1 fl und 3 Ort eines Guldens) Zins zu entrichten seien (weitere schwer leserliche Vermerke betreffend die Ablösung der Hauptsumme)
Rückvermerk: Paulus Stoffel, Schaffner im Johanniterhof zu Oberbergheim, bezeugt, daß Pölt Meyer von Rorschweiler am 15.X.1576 45 fl der Hauptsumme abgelöst habe und daher nur noch 1 3/4 fl (1 fl und 3 Ort eines Guldens) Zins zu entrichten seien (weitere schwer leserliche Vermerke betreffend die Ablösung der Hauptsumme)
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
04.04.2025, 08:12 MESZ