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Religionsausübung bzw. Exercitium in der Klosterkirche bzw. St. Johannes-Kirche zu Siegen
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Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 20. Stadt und Amt Siegen >> 20.1. Stadt Siegen (auch Jesuitenkolleg und Amt Siegen)
1648-1693
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Supplik der Bürgermeister und Handwerksmeister der Stadt Siegen wegen eines geplanten Durchbruchs der Stadtmauer beim Kölner Tor zur Schaffung einer Ausfahrt und Bau einer Pforte (1648); Protestation und Gegendarstellung wegen Störungen der Religionsausübung seitens der katholischen und evangelischen Grafen zu Nassau-Siegen (1650-1651); Rechtliche Anmerkungen und Gravamina wegen Störungen der Gottesdienste, wegen gewaltsamer Übergriffe, wegen Nötigung etc. bei den Religionsausübung (1693); Verfügung des Fürsten Johann Franz Desideratus wegen der Viehhude und Weidegerechtigkeit. Korrespondenten u.a.: Kanzleidirektor Heeser (Siegen), Ernestine Charlotte Fürstin zu Nassau-Siegen, Johann Franz Desideratus Fürst zu Nassau-Siegen.
62 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.