Guts- und Familienarchiv von Klencke (Bestand)
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Kreisarchiv Verden (Archivtektonik) >> Gliederung >> Nichtamtliches Archivgut und Sammlungen >> Guts- und Familienarchiv von Klencke
1516-1996
Geschichte des Bestandsbildners: Die Klencke lassen sich auf ein Geschlecht von Ministerialen des Mindener Bischofs zurückführen. Im 15. Jahrhundert teilten sich mehrere Linien ab. Eine blieb in der Gegend von Thedinghausen, eine andere zog mit den Grafen von Hoya gen Süden in die Umgebung von Hildesheim, wo sie Nachfolger auf den Lehen der Bock von Wülfingen wurden.
Geschichte des Bestandsbildners: Seit 1260 saßen die Klencke als Burgmänner in Thedinghausen. 1437 erhielt die nach Süden gewanderte Linie die Hämelschenburg und besitzt sie noch heute.
Bestandsgeschichte: Das Archiv wurde als private Sammlung der Familie von Klencke auf Oenigstedt zusammengetragen und in seinem ursprünglichen Zustand bis 1982 auf dem Gutshof aufbewahrt.
Teile des Archivguts gab die Familie 1982/83 an das Kreisarchiv Verden, einen weiteren Teil übergab Waltraud von Klencke (geb. von Hiddesen) dem Kreisarchiv. Einen dritten Teil fand der damalige Kreisarchivar Rolf Allerheiligen im Nachlass von Kurt Asendorf (Thedinghausen-Beppen).
Bestandsgeschichte: Das Gutsarchiv wurde zunächst als Depositum dem Kreisarchiv übergeben. Im Mai 2000 schenkte Waltraud von Klencke es dem Kreisarchiv.
Bestandsgeschichte: Der Bestand in seinen jetzigen drei Teilen bedarf einer Neuordnung und Neuverzeichnung aufgrund der Zusammenführung der bestehenden Vorverzeichnung von Dienwiebel (vgl. KreisA VER 23/37).
Zusatzinformationen: Gut Oenigstedt bei Thedinghausen
Benutzung: Die hier präsentierten Signaturen sind vorläufig. Das oben erwähnte Verzeichnis von Dienwiebel umfasst noch mehr, als bisher hier eingetragen wurde.
Dr. F. Dirks im August 2022
Geschichte des Bestandsbildners: Seit 1260 saßen die Klencke als Burgmänner in Thedinghausen. 1437 erhielt die nach Süden gewanderte Linie die Hämelschenburg und besitzt sie noch heute.
Bestandsgeschichte: Das Archiv wurde als private Sammlung der Familie von Klencke auf Oenigstedt zusammengetragen und in seinem ursprünglichen Zustand bis 1982 auf dem Gutshof aufbewahrt.
Teile des Archivguts gab die Familie 1982/83 an das Kreisarchiv Verden, einen weiteren Teil übergab Waltraud von Klencke (geb. von Hiddesen) dem Kreisarchiv. Einen dritten Teil fand der damalige Kreisarchivar Rolf Allerheiligen im Nachlass von Kurt Asendorf (Thedinghausen-Beppen).
Bestandsgeschichte: Das Gutsarchiv wurde zunächst als Depositum dem Kreisarchiv übergeben. Im Mai 2000 schenkte Waltraud von Klencke es dem Kreisarchiv.
Bestandsgeschichte: Der Bestand in seinen jetzigen drei Teilen bedarf einer Neuordnung und Neuverzeichnung aufgrund der Zusammenführung der bestehenden Vorverzeichnung von Dienwiebel (vgl. KreisA VER 23/37).
Zusatzinformationen: Gut Oenigstedt bei Thedinghausen
Benutzung: Die hier präsentierten Signaturen sind vorläufig. Das oben erwähnte Verzeichnis von Dienwiebel umfasst noch mehr, als bisher hier eingetragen wurde.
Dr. F. Dirks im August 2022
Archivbestand
Literatur: Das Gutsarchiv im Handbuch: Archive im deutschsprachigen Raum. A–N, O–Z und Register, bearb. v. Paul Wentzcke und Gerhard Lüdtke, Berlin 1974, S. 1234.
Literatur: Dirks, Florian: Konfliktaustragung im norddeutschen Raum des 14. und 15. Jahrhunderts. Untersuchungen zu Fehdewesen und Tagfahrt, Göttingen 2015, S. 144-156.
Literatur: Holthusen, Hermann: Grundlage zu einer Geschichte des Geschlechtes Klencke, 3 Bände, Hamburg 1943-1953.
Literatur: Huck, Jürgen: Die von Klencke als Nachfolger in Lehen der Bock von Wülfingen 1437-1802, in: Die Diözese Hildesheim in Vergangenheit und Gegenwart 66 (1998), S. 57-100.
Literatur: Dirks, Florian: Konfliktaustragung im norddeutschen Raum des 14. und 15. Jahrhunderts. Untersuchungen zu Fehdewesen und Tagfahrt, Göttingen 2015, S. 144-156.
Literatur: Holthusen, Hermann: Grundlage zu einer Geschichte des Geschlechtes Klencke, 3 Bände, Hamburg 1943-1953.
Literatur: Huck, Jürgen: Die von Klencke als Nachfolger in Lehen der Bock von Wülfingen 1437-1802, in: Die Diözese Hildesheim in Vergangenheit und Gegenwart 66 (1998), S. 57-100.
Benutzung: Die hier präsentierten Signaturen sind vorläufig. Das oben erwähnte Verzeichnis von Dienwiebel umfasst noch mehr, als bisher hier eingetragen wurde. Dr. F. Dirks im August 2022
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.04.2026, 07:34 MESZ