Johann Werner Freiherr zu Zimmern, Herr zu Wilden- und Falkenstein, Statthalter des Grafen Johann Ludwig zu Sulz, des Heiligen römischen Reichs Hofrichter zu Rottweil, erteilt Schirmbrief auf Christoph [I. von Stadion], Bischof zu Augsburg, Ritter Wolf Dietrich von Knöringen, Pfandherr der Grafschaft Schwabegg, königlicher Rat, sowie Bürgermeister und Rat der Stadt Augsburg mit dem Befehl, den Ludwig Funck zu Mindelheim als Anwalt und Syndikus des Klosters Weingarten nach vorangegangener Beleutung in den Besitz folgender Güter des Kloster in Muttershofen ("Muttertzhoven") einzusetzen, auf die er "geanlait" wurde: das Baindlein oder den Garten oberhalb der Gasse, der an Lienhard Kolbs Gut grenzt und den jetzt Jörg Seitz zu Muttershofen innehat. Diesen Garten hat in den vergangenen Jahren Hans Müller als Zubehör der Behausung genutzt, die zwischen des Kolben Gut und dem Haus Hans Hugs liegt. Eingesetzt werden soll ferner in ein Mahd genannt Hans Veiten Winkel, das vor Jahren aus den Gütern des Jörg Mayer entfremdet wurde und das jetzt Martin Mayer unrechtmäßiger Weise innehat.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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