Schulmeister an der Spitalschule Markus Kober und Christoph Wißhagg
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F 8, Nr. 2188
F 8, Nr. 202
F 8 - Evangelisches Dekanatamt Biberach
F 8 - Evangelisches Dekanatamt Biberach >> II. Akten >> 1. Reichsstädtische Zeit >> 1.6. Schulwesen >> 1.6.6. Spitalschule
1735-1755
Enthält v.a.:
- Spitalschulmeister Kober bittet, weiterhin Kinder privat unterrichten zu dürfen, 1735 (1)
- "Standt- und warhaffter Bericht über diejenige Wort, welche Herr Marx Kober Spithalschulmeister nicht nur über unsere Kinder, sonder auch gegen andere Schulkinder geführet", von Michael Bopp, Metzger in Birkendorf, 1736 vorgelegt (2)
- "Warhaffte Beantworttung über die unbegründete Beschuldigung der hospithalischen Unterthanen zu Bürckendorff" Kobers, 1736 (3)
- Spitalschulmeister Christoph Wißhagg bittet um eine Besoldung für das Choralsingen in der Pfarrkirche und um die Zahlung des Schulgeldes für arme Schulkinder ("Gnadenkinder"), 1740 (4)
- sechs Biberacher Bürger bitten darum, ihre Kinder in den Privatunterricht des Spitalschulmeisters Wißhagg schicken zu dürfen, 1741 (5); sie beurteilen den Unterricht in den städtischen Schulen als zu schlecht
- die zwei Stadtschulmeister Heiß und Schaupp verteidigen sich gegen die Klagen der o.g. Bürger, 1741 (6)
- Spitalschulmeister Wißhagg bittet um die Ausgabe seines "Wochenweins", 1755 (8)
- Spitalschulmeister Kober bittet, weiterhin Kinder privat unterrichten zu dürfen, 1735 (1)
- "Standt- und warhaffter Bericht über diejenige Wort, welche Herr Marx Kober Spithalschulmeister nicht nur über unsere Kinder, sonder auch gegen andere Schulkinder geführet", von Michael Bopp, Metzger in Birkendorf, 1736 vorgelegt (2)
- "Warhaffte Beantworttung über die unbegründete Beschuldigung der hospithalischen Unterthanen zu Bürckendorff" Kobers, 1736 (3)
- Spitalschulmeister Christoph Wißhagg bittet um eine Besoldung für das Choralsingen in der Pfarrkirche und um die Zahlung des Schulgeldes für arme Schulkinder ("Gnadenkinder"), 1740 (4)
- sechs Biberacher Bürger bitten darum, ihre Kinder in den Privatunterricht des Spitalschulmeisters Wißhagg schicken zu dürfen, 1741 (5); sie beurteilen den Unterricht in den städtischen Schulen als zu schlecht
- die zwei Stadtschulmeister Heiß und Schaupp verteidigen sich gegen die Klagen der o.g. Bürger, 1741 (6)
- Spitalschulmeister Wißhagg bittet um die Ausgabe seines "Wochenweins", 1755 (8)
8 Schr. (18 Bl.)
Sachakte
Kober, Markus, ev. Spitalschulmeister
Wißhagg, Christoph, ev. Spitalschulmeister
Schaupp, Johann, ev. Schulmeister
Heiß, Rudolf, ev. Kollaborator und Spitalmeister
Birkendorf
Schulmeister
Spitalschule
Privatunterricht
Schulgeld
Gnadenschüler
Choralgesang
Pfarrkirche
Unterricht
Wochenwein
Besoldungswein
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
13.03.0004, 10:20 MEZ