Dr. iur. utr. Cyriacus Reuß, kaiserlicher Rat und Landrichter auf Leutkircher Heide, verkündet den Räten, dem Hauptmann und den Oberbeamten der Grafschaft Hohenberg, daß in dem Rechtsstreit zwischen der Tochter des verstorbenen Hans Sigmund von Stotzingen, vertreten durch den Anwalt des Vormundes und der Witwe des Hans Wilhelm Hauber von Randegg, jetzt Frau des Lorenz Carl Säublin andererseits um 2700 Gulden Hauptgut nebst Zinsen das Gut Bronnhaupten durch Urteilsspruch zur Hypothek eingesetzt wurde und die Oberbeamten der Grafschaft Hohenberg zur Exekution bestimmt werden.
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Dr. iur. utr. Cyriacus Reuß, kaiserlicher Rat und Landrichter auf Leutkircher Heide, verkündet den Räten, dem Hauptmann und den Oberbeamten der Grafschaft Hohenberg, daß in dem Rechtsstreit zwischen der Tochter des verstorbenen Hans Sigmund von Stotzingen, vertreten durch den Anwalt des Vormundes und der Witwe des Hans Wilhelm Hauber von Randegg, jetzt Frau des Lorenz Carl Säublin andererseits um 2700 Gulden Hauptgut nebst Zinsen das Gut Bronnhaupten durch Urteilsspruch zur Hypothek eingesetzt wurde und die Oberbeamten der Grafschaft Hohenberg zur Exekution bestimmt werden.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 40 U 37
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 40 Rottenburg, Oberamt
Rottenburg, Oberamt >> Urkunden
1619 März 12
Urkunden
Hauber, Hans Wilhelm von
Reuß, Cyriacus; Jurist
Säublin, Lorenz Carl
Stotzingen, Hans Sigmund von
Bronnhaupten : Erzingen, Balingen BL; Gut
Randegg : Gottmadingen KN
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:19 MEZ
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