Abt. 127.27 Gut Krummbek (Bestand)
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Abt. 127.27
Landesarchiv Schleswig-Holstein (Archivtektonik) >> Gliederung >> Klöster und Güter >> Abt. 127 Itzehoer Güterdistrikt
1806-1968
Enthält: Gerichtsprotokoll 1806-1830; Rechnungen; Landarbeiter; Steuern.
Geschichte des Bestandsbildners: Im Mittelalter war Krummbek eine Bauerschaft, die zum Kloster Reinfeld gehörte. Dieses trat Krummbek 1326 mit Trittau an Johann den Milden ab. Nachdem das Dorf wüst gefallen war, kam das Gebiet als Meierhof zum Gut Schulenburg und somit in das Eigentum des Grafen Nicolas von Luckner, der alles seinem Sohn vererbte. 1803 wurde Krummbek zusammen mit dem Meierhof Hohenholz von Schulenburg abgetrennt und als selbstständiges adliges Gut Krummbek an Ludwig Freiherr von Liliencron verkauft. Infolge eines Konkurses 1825 kam das Gut nach und nach in verschiedene bürgerliche Hände; seit 1909 gehört es der Familie Lampe. Mit der Auflösung der Gutsbezirke 1927 wurde Gut Krummbek Teil der Gemeinde Barkhorst im Kreis Stormarn.
Bestandsgeschichte: Für lange Zeit bildete lediglich ein überliefertes Gerichtsprotokoll die Basis des Bestandes, das 1925 vom Amtsgericht Bad Oldesloe an das Landesarchiv abgegeben worden war. Im Jahr 2013 kamen über das Kreisarchiv Stormarn einige weitere Unterlagen hinzu, die zuvor von Privathand eigentümlich an das Kreisarchiv abgetreten worden waren, das die Archivalien aus Provenienzgründen wiederum in das Eigentum des Landesarchivs weitergab.
Zusatzinformationen: Zitierweise: Sigle des Landesarchivs, Abteilungsbezeichnung und laufende Nummer, also zum Beispiel LASH Abt. 127.27 Nr. 1
Geschichte des Bestandsbildners: Im Mittelalter war Krummbek eine Bauerschaft, die zum Kloster Reinfeld gehörte. Dieses trat Krummbek 1326 mit Trittau an Johann den Milden ab. Nachdem das Dorf wüst gefallen war, kam das Gebiet als Meierhof zum Gut Schulenburg und somit in das Eigentum des Grafen Nicolas von Luckner, der alles seinem Sohn vererbte. 1803 wurde Krummbek zusammen mit dem Meierhof Hohenholz von Schulenburg abgetrennt und als selbstständiges adliges Gut Krummbek an Ludwig Freiherr von Liliencron verkauft. Infolge eines Konkurses 1825 kam das Gut nach und nach in verschiedene bürgerliche Hände; seit 1909 gehört es der Familie Lampe. Mit der Auflösung der Gutsbezirke 1927 wurde Gut Krummbek Teil der Gemeinde Barkhorst im Kreis Stormarn.
Bestandsgeschichte: Für lange Zeit bildete lediglich ein überliefertes Gerichtsprotokoll die Basis des Bestandes, das 1925 vom Amtsgericht Bad Oldesloe an das Landesarchiv abgegeben worden war. Im Jahr 2013 kamen über das Kreisarchiv Stormarn einige weitere Unterlagen hinzu, die zuvor von Privathand eigentümlich an das Kreisarchiv abgetreten worden waren, das die Archivalien aus Provenienzgründen wiederum in das Eigentum des Landesarchivs weitergab.
Zusatzinformationen: Zitierweise: Sigle des Landesarchivs, Abteilungsbezeichnung und laufende Nummer, also zum Beispiel LASH Abt. 127.27 Nr. 1
1 lfd. M.
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 09:51 MEZ