Martin Erlbeckh zu Schennaw (1), Kastner zu Egkhnveld (2) und seine Ehefrau Margret verkaufen Dompropst Kaspar von Risennbach (3), Domdekan Ambros von Lamberg (4) und dem Domkapitel Salzburg ihre freieigenen Vogteieinkünfte [voit] [in genannter Höhe] auf dem Egklgut zu Molsteten (5) im Tetlhaimer (6) Gericht und quittieren den Eingang des Kaufbetrags. Die Käufer können bezüglich der Abgaben mit den Hintersassen so verfahren, wie es auch von Grundherrschafts wegen üblich ist. Margreth verzichtet auf ihre weiblichen Freiheiten. Die Verkäufer leisten Gewährschaft nach dem Recht des Landes Salzburg und stellen als Sicherheit ihren gesamten Besitz. Zeugen: Lienhart Tastnpreiter und Paullus Hagerpeckh, Bürger zu Eggenfelden. Siegler: S1: Erlbeck, Martin, zu Schönau, Kastner Eggenfelden. S2: Dietrichinger, Hans, zu Krapfenberg
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Martin Erlbeckh zu Schennaw (1), Kastner zu Egkhnveld (2) und seine Ehefrau Margret verkaufen Dompropst Kaspar von Risennbach (3), Domdekan Ambros von Lamberg (4) und dem Domkapitel Salzburg ihre freieigenen Vogteieinkünfte [voit] [in genannter Höhe] auf dem Egklgut zu Molsteten (5) im Tetlhaimer (6) Gericht und quittieren den Eingang des Kaufbetrags. Die Käufer können bezüglich der Abgaben mit den Hintersassen so verfahren, wie es auch von Grundherrschafts wegen üblich ist. Margreth verzichtet auf ihre weiblichen Freiheiten. Die Verkäufer leisten Gewährschaft nach dem Recht des Landes Salzburg und stellen als Sicherheit ihren gesamten Besitz. Zeugen: Lienhart Tastnpreiter und Paullus Hagerpeckh, Bürger zu Eggenfelden. Siegler: S1: Erlbeck, Martin, zu Schönau, Kastner Eggenfelden. S2: Dietrichinger, Hans, zu Krapfenberg
Domkapitel Salzburg Urkunden, BayHStA, Domkapitel Salzburg Urkunden 291
HU Salzburg 652; GU Tettelham 93
Domkapitel Salzburg Urkunden
Domkapitel Salzburg Urkunden >> Urkunden
1533 November 13
Fußnoten:
1) Schönau (Lkr. Rottal-Inn)
2) Eggenfelden (Lkr. Rottal-Inn)
3)
4)
5) Mollstätten (Gde. Taching a. See, Lkr. Traunstein)
6) Tettelham (Gde. Waging a. See, Lkr. Traunstein)
1) Schönau (Lkr. Rottal-Inn)
2) Eggenfelden (Lkr. Rottal-Inn)
3)
4)
5) Mollstätten (Gde. Taching a. See, Lkr. Traunstein)
6) Tettelham (Gde. Waging a. See, Lkr. Traunstein)
Domkapitel Salzburg Urkunden
Perg.
Urkunden
ger
Überlieferung: Or.
Sprache: dt.
Vermerke: RV: Khaufbrief des Voitt zu Molsteten auf dem Egklguet von Martein Erlbeckh und Margrethen seiner haussfrau O: 19:
Originaldatierung: Pfintztag nach sannd Martinstag des heiligen bischofs 1533
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1533
Monat: 11
Tag: 13
Sprache: dt.
Vermerke: RV: Khaufbrief des Voitt zu Molsteten auf dem Egklguet von Martein Erlbeckh und Margrethen seiner haussfrau O: 19:
Originaldatierung: Pfintztag nach sannd Martinstag des heiligen bischofs 1533
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1533
Monat: 11
Tag: 13
Erlbeck: Martin, zu Schönau, Kastner, Eggenfelden, Ehemann v. Margreth
Erlbeck: Margreth, Ehefrau v. Martin
Dietrichinger: Hans, zu Krapfenberg
Lamberg: Ambros von, Domherr, Salzburg
Risenbach: Kaspar von, Dompropst, Salzburg
Eggenfelden (Lkr. Rottal-Inn)
Schönau (Lkr. Rottal-Inn)
Mollstätten (Gde. Taching a. See, Lkr. Traunstein): Vogtei
Mollstätten (Gde. Taching a. See, Lkr. Traunstein): Ecklgut
Tettelham (Gde. Waging a. See, Lkr. Traunstein), Gericht
Salzburg (krfr.St., Salzburg, A), Domkapitel: Dekane\ Ambros von Lamberg
Salzburg (krfr.St., Salzburg, A), Domkapitel: Pröpste\ Kaspar von Risennbach
Lamberg (wo ?)
Risennbach (wo ?)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:38 MESZ
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