Ansetzung von Mennoniten im ostpreußischen Regierungsdepartement, Band 1.- Einzelfälle
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XX. HA, Rep. 5, Nr. 1144
XX. HA, Rep. 5, Tit. 15, I Nr. 56, Band 1
XX. HA, Rep. 5 Kriegs- und Domänenkammer zu Königsberg
Kriegs- und Domänenkammer zu Königsberg >> 08 Kirchen- und Schulangelegenheiten >> 08.01 Allgemeines
1787 - 1800
Enthält u. a.:
- Gesuch der Witwe von Hohendorff geborene von Derschau um Verkauf ihres Kruges zu Labiau sowie der Güter Waldhausen und Skalweit an den Mennoniten Peter Wiebe zu Tischhof, Mai - August 1790
- "Edikt die künftige Einrichtung des Mennonistenwesens in sämtlichen königlichen Provinzen exklusive des Herzogtums Schlesien betreffend", 30. Juli 1789 (Druckschrift)
- Erteilung eines Konsenses für den Großbürger, Kaufmann und Mennoniten Peter Claassen zu Königsberg zum Ankauf des in der Lizentgasse zu Königsberg gelegenen Grundstücks des Fernitz, Juli 1793
- Gesuch des Mennoniten Peter Dyck zu Preußisch Eylau um Ankauf eines Grundstücks zu Königsberg der Witwe und Mennonitin Dyck, Mai - August 1794
- Gesuch des Mennoniten und Destillateurs Michael Mierau um einen Konsens zum Ankauf eines Gasthauses in der Vorstadt zu Königsberg, September - Oktober 1794
- Gesuch des Kaufmanns und Mennoniten Johann Wiehler zu Königsberg um Ankauf eines Speichers zu Königsberg, August - November 1794
- Gesuch des Branntweindestillateurs Paul Wientz zu Königsberg um Ankauf der ehemaligen Branntweinbrennereigründe zu Königsberg, Oktober 1794
- Kaufvertrag für den Mennoniten Isebrand Wiehler zu Elbing über das Mälzerbräuer- und Wirtshausgebäude des Stadtkochs Carl Sigismund Drews und dessen Ehefrau Christina Drews geborene Zimmermann zu Mühlhausen, Juli 1795
- Erteilung eines Konsenses für den Mennoniten Heinrich Penner zu Königsberg zum Ankauf eines Wohnhauses auf dem Steindamm zu Königsberg, Oktober 1795
- Gesuch des Branntweindestillateurs Paul Wientz zu Königsberg um Ankauf eines Speichers der Eheleute Leberecht, Juni 1796
- Kaufvertrag zwischen der Witwe Christina Elisabeth Wlochatius geborene Lesle und dem Negotianten und Mennoniten Johann Reincke über ein Wohnhaus in der Altstädtischen Langgasse zu Königsberg, Juni 1796
- Kaufvertrag zwischen dem Justizkommissar Johann Friedrich Radke und dem Lotterieeinnehmer und Mennoniten Gerhard Schultz über ein Wohnhaus auf dem Steindamm zu Königsberg, November 1796
- Gesuch des Mennoniten Peter Dyck zu Preußisch Eylau um Ankauf des Molderhauerschen Hauses, September 1797.
- Gesuch der Witwe von Hohendorff geborene von Derschau um Verkauf ihres Kruges zu Labiau sowie der Güter Waldhausen und Skalweit an den Mennoniten Peter Wiebe zu Tischhof, Mai - August 1790
- "Edikt die künftige Einrichtung des Mennonistenwesens in sämtlichen königlichen Provinzen exklusive des Herzogtums Schlesien betreffend", 30. Juli 1789 (Druckschrift)
- Erteilung eines Konsenses für den Großbürger, Kaufmann und Mennoniten Peter Claassen zu Königsberg zum Ankauf des in der Lizentgasse zu Königsberg gelegenen Grundstücks des Fernitz, Juli 1793
- Gesuch des Mennoniten Peter Dyck zu Preußisch Eylau um Ankauf eines Grundstücks zu Königsberg der Witwe und Mennonitin Dyck, Mai - August 1794
- Gesuch des Mennoniten und Destillateurs Michael Mierau um einen Konsens zum Ankauf eines Gasthauses in der Vorstadt zu Königsberg, September - Oktober 1794
- Gesuch des Kaufmanns und Mennoniten Johann Wiehler zu Königsberg um Ankauf eines Speichers zu Königsberg, August - November 1794
- Gesuch des Branntweindestillateurs Paul Wientz zu Königsberg um Ankauf der ehemaligen Branntweinbrennereigründe zu Königsberg, Oktober 1794
- Kaufvertrag für den Mennoniten Isebrand Wiehler zu Elbing über das Mälzerbräuer- und Wirtshausgebäude des Stadtkochs Carl Sigismund Drews und dessen Ehefrau Christina Drews geborene Zimmermann zu Mühlhausen, Juli 1795
- Erteilung eines Konsenses für den Mennoniten Heinrich Penner zu Königsberg zum Ankauf eines Wohnhauses auf dem Steindamm zu Königsberg, Oktober 1795
- Gesuch des Branntweindestillateurs Paul Wientz zu Königsberg um Ankauf eines Speichers der Eheleute Leberecht, Juni 1796
- Kaufvertrag zwischen der Witwe Christina Elisabeth Wlochatius geborene Lesle und dem Negotianten und Mennoniten Johann Reincke über ein Wohnhaus in der Altstädtischen Langgasse zu Königsberg, Juni 1796
- Kaufvertrag zwischen dem Justizkommissar Johann Friedrich Radke und dem Lotterieeinnehmer und Mennoniten Gerhard Schultz über ein Wohnhaus auf dem Steindamm zu Königsberg, November 1796
- Gesuch des Mennoniten Peter Dyck zu Preußisch Eylau um Ankauf des Molderhauerschen Hauses, September 1797.
353 Blatt
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 13:35 MESZ
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