Kurfürst Philipp von der Pfalz befiehlt seinen Amtleuten in der Oberpfalz, in ihren Ämtern öffentlich zu verkünden, dass diejenigen, die Lehen von seinem Vetter und Bruder Herzog Otto II. von Pfalz-Mosbach (+) getragen haben, sich bereithalten sollen, ihre Lehen bei seinem Umritt durch die Ämter (so wir inn dem ambt kumen) zu empfangen, um dadurch unnötige Verzögerungen und Kosten vermeiden. Adressaten sind die Amtleute zu Freystadt, Holnstein (Holnn-), Wolfstein, Heinzburg (Heinbergk), Pfaffenhofen, Altdorf, Lauff, Auerbach (Awrbach), Velden (Volden), Stierberg und Betzenstein (Stirberg Betzenstein), Hollenberg (Holnperg), Hirschau (Hirßaw), Weiden und Parkstein (Weiden Parckstein), Bärnau, Pleystein (Pleyen-), Treswitz (Dres-), Bruck (Pruck), Tännesberg (Tonsperg), Neuburg, Cham (Camb), Wetterfeld, Hohenfels und Deinschwang (-swang).
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Kurfürst Philipp von der Pfalz befiehlt seinen Amtleuten in der Oberpfalz, in ihren Ämtern öffentlich zu verkünden, dass diejenigen, die Lehen von seinem Vetter und Bruder Herzog Otto II. von Pfalz-Mosbach (+) getragen haben, sich bereithalten sollen, ihre Lehen bei seinem Umritt durch die Ämter (so wir inn dem ambt kumen) zu empfangen, um dadurch unnötige Verzögerungen und Kosten vermeiden. Adressaten sind die Amtleute zu Freystadt, Holnstein (Holnn-), Wolfstein, Heinzburg (Heinbergk), Pfaffenhofen, Altdorf, Lauff, Auerbach (Awrbach), Velden (Volden), Stierberg und Betzenstein (Stirberg Betzenstein), Hollenberg (Holnperg), Hirschau (Hirßaw), Weiden und Parkstein (Weiden Parckstein), Bärnau, Pleystein (Pleyen-), Treswitz (Dres-), Bruck (Pruck), Tännesberg (Tonsperg), Neuburg, Cham (Camb), Wetterfeld, Hohenfels und Deinschwang (-swang).
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 67 Nr. 818, 690
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 67 Kopialbücher
Kopialbücher >> Weltliche Territorien und Herrschaften >> Kurpfalz >> Einzelne Pfalzgrafen und Kurfürsten >> Philipp >> Liber ad vitam II (Kurfürst Philipps von der Pfalz) >> Urkunden
1499 Mai 21 (dinstag nach dem heiligen pfingstag)
fol. 500v-501r [alt: 442v-443r]
Urkunden
Ausstellungsort: Neumarkt
Kopfregest: "Wie inn die ampt geschriben ist die lehen zu empfahen von hertzog Otten gerkomen".
Altdorf bei Nürnberg LAU
Auerbach in der Oberpfalz AS
Bärnau TIR
Betzenstein BT
Bruck in der Oberpfalz SAD
Cham CHA
Deinschwang : Lauterhofen NM
Freystadt NM
Heinzburg (Hainsburg, Heinsberg, Hunspurg), Burg bei Pölling : Neumarkt in der Oberpfalz NM
Hirschau AS
Hohenfels (Oberpfalz) NM
Hollenberg, Burg bei Pegnitz BT
Holnstein : Berching NM
Lauf an der Pegnitz LAU
Neuburg an der Donau ND
Neumarkt in der Oberpfalz NM
Oberpfalz, bayerische Lande des Fürstentums der Pfalz
Parkstein NEW
Pfaffenhofen : Kastl AS
Pleystein NEW
Stierberg : Betzenstein BT; Burg
Tännesberg NEW
Treswitz, Burg bei Burgtreswitz : Moosbach NEW
Velden (Pegnitz) LAU
Weiden in der Oberpfalz WEN
Wetterfeld, Burg bei Wetterfeld : Roding CHA
Wolfstein, Burg bei Neumarkt in der Oberpfalz NM
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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04.04.2025, 08:20 MESZ
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