Strittigkeit zwischen Philipp Heinrich von Tessin und den Hochdorfer Untertanen über deren beim Herzog Eberhard Ludwig und dem Lehenhof eingelegten und vor Ableistung ihres Huldigungseides zu lösenden Beschwerden
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 139 d I Bü 607
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 139 d I Gutsarchiv von Tessin zu Hochdorf: Urkunden, Akten und Amtsbücher
Gutsarchiv von Tessin zu Hochdorf: Urkunden, Akten und Amtsbücher >> 2. AKTEN >> 2.6 Beziehungen zur Gemeinde
1709-1718
Enthält u.a.: Verschiedene Klage-und Verteidigungsschriften; herzogliche Erlässe in der Streitsache sowie Bildung einer Kommission unter dem Kanzleiadvokaten Johannn Jakob Goltern zu Marbach; Zeugenvernehmungen und Attestate; wiederholte Eingaben und weitere Beschwerden der Untertanen beim Lehenhof; Rechtsbeistand des Freiherren von Tessin durch den Stuttgarter Kanzleiadvokaten; Bestrafung eines Hochdorfers wegen Lügenhaftigkeit
1 Bü
Archivale
Teilweise eingerissen
Golter, Johann Jakob, Kanzleiadvokat zu Marbach
Sattler, Dr., Stuttgart
Tessin, von; Philipp Heinrich
Württemberg; Herzöge; Eberhard Ludwig von
Hochdorf / Enz : Eberdingen LB; Untertanen
Marbach am Neckar LB; Einwohner
Württemberg; Lehenhof
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:45 MEZ
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