Friedberg, Burg: Kaiser Siegmund an Burggraf, Baumeister und Burgmannen der Burg Friedberg: hat von der Verarmung der Bürger der Stadt Friedberg g...
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B 5 Urkunden der Burg Friedberg
Urkunden der Burg Friedberg >> Urkunden
1434 März 9, Basel
Ausf., Perg. aufgedr. Oblatensiegel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: 1434, Dienstag nach Lätare
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Friedberg, Burg: Kaiser Siegmund an Burggraf, Baumeister und Burgmannen der Burg Friedberg: hat von der Verarmung der Bürger der Stadt Friedberg gehört, was ihm aber noch nicht verständlich geworden ist, obwohl er den Verdacht hat, dies hätte seinen Ursprung in den Auseinandersetzungen zwischen den beiden Teilen. Sein Versuch, die Parteien am vergangenen St. Blasiustag [Febr. 3] von einigen der Kurfürsten anhören zu lassen, scheiterte daran, daß von den beiden Beauftragten der Empfänger, Hermann Wais (Weise) [v. Fauerbach] und Ritter Gilbrecht Wais, der Letztere auf dem Weg zum Treffen krank (nyderfellig) geworden sei und Hermann Wais allein nicht genügende Vollmacht hatte, weswegen die Fürsten und seine Räte den beiden Parteien einen neuen Termin auf den kommenden Walpurgistag [Mai 1] gesetzt hatten. In der Zwischenzeit sollen Bürgermeister und Rat der Stadt Frankfurt versuchen, eine Schlichtung herbeizuführen. Der Absender gebietet den Empfängern, ihre Bevollmächtigten dorthin zu schicken. Kann dort keine Einigung erzielt werden, dann sollen beide Teile zu ihm nach Basel kommen und die Hauptbriefe oder beglaubigte Abschriften aller ihrer Privilegien, Freiheits-, Sühnebriefe und Ordnungen vorlegen, damit der Abs. selbst eine Schlichtung vornehmen kann.
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: KV auf dem Bug rechts: Ad mandat(um) d(omi)ni Imp(erato)ris d(omi)nis L. de Ottingen, Comte, C. de Winsperg et H. de Pappenh(eim) referen(dus) T. Ebbracht
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller (Majestätssiegel)
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Reg.: Reg. Imp. Bd. XI (Urk. Siegmunds), Nr. 10132.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Friedberg, Burg: Kaiser Siegmund an Burggraf, Baumeister und Burgmannen der Burg Friedberg: hat von der Verarmung der Bürger der Stadt Friedberg gehört, was ihm aber noch nicht verständlich geworden ist, obwohl er den Verdacht hat, dies hätte seinen Ursprung in den Auseinandersetzungen zwischen den beiden Teilen. Sein Versuch, die Parteien am vergangenen St. Blasiustag [Febr. 3] von einigen der Kurfürsten anhören zu lassen, scheiterte daran, daß von den beiden Beauftragten der Empfänger, Hermann Wais (Weise) [v. Fauerbach] und Ritter Gilbrecht Wais, der Letztere auf dem Weg zum Treffen krank (nyderfellig) geworden sei und Hermann Wais allein nicht genügende Vollmacht hatte, weswegen die Fürsten und seine Räte den beiden Parteien einen neuen Termin auf den kommenden Walpurgistag [Mai 1] gesetzt hatten. In der Zwischenzeit sollen Bürgermeister und Rat der Stadt Frankfurt versuchen, eine Schlichtung herbeizuführen. Der Absender gebietet den Empfängern, ihre Bevollmächtigten dorthin zu schicken. Kann dort keine Einigung erzielt werden, dann sollen beide Teile zu ihm nach Basel kommen und die Hauptbriefe oder beglaubigte Abschriften aller ihrer Privilegien, Freiheits-, Sühnebriefe und Ordnungen vorlegen, damit der Abs. selbst eine Schlichtung vornehmen kann.
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: KV auf dem Bug rechts: Ad mandat(um) d(omi)ni Imp(erato)ris d(omi)nis L. de Ottingen, Comte, C. de Winsperg et H. de Pappenh(eim) referen(dus) T. Ebbracht
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller (Majestätssiegel)
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Reg.: Reg. Imp. Bd. XI (Urk. Siegmunds), Nr. 10132.
Bestellnummer: A 3, Nr. 111/477
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:39 MESZ