Walter der Verge und Konrad Schultheiß, die Heiligenpfleger in [Neckar-] Weihingen (Wihingen) bei Hoheneck (Hohenegge), verkauften - mit Wissen und Erlaubnis des Ritters Hans von Rechberg von Bettringen (Bitringen) als des Kastvogtes in Weihingen, des Herrn Dietrich von Heubach (Hoebach) gen. Kirchherrn und der Bauernschaft in Weihingen - einen Zins von 1 Pfund Heller auf St. Martin und eine Hühnerabgabe auf St. Michel an Berchtold den Spitalmeister und die Dürftigen des Spitals St. Katharina in Esslingen um 15 Pfund und 5 Schilling Heller. Der Zins geht aus folgenden Gütern: 8 Schilling aus Wiesen des genannten Schultheißen, 7 Schilling aus Ergers Wiesen, 5 Schilling und 1 Huhn aus Kunz des Jungen Aichmans Haus und Garten. Die Heiligenpfleger bestätigen den Empfang des Kaufpreises, versprechen Gewährschaft und stellen als Bürgen zur Fertigung des Kaufs innerhalb Jahr und Tags die ehrbaren Walther den Elsässer und Eberlin Wishar von Hoheneck.
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Walter der Verge und Konrad Schultheiß, die Heiligenpfleger in [Neckar-] Weihingen (Wihingen) bei Hoheneck (Hohenegge), verkauften - mit Wissen und Erlaubnis des Ritters Hans von Rechberg von Bettringen (Bitringen) als des Kastvogtes in Weihingen, des Herrn Dietrich von Heubach (Hoebach) gen. Kirchherrn und der Bauernschaft in Weihingen - einen Zins von 1 Pfund Heller auf St. Martin und eine Hühnerabgabe auf St. Michel an Berchtold den Spitalmeister und die Dürftigen des Spitals St. Katharina in Esslingen um 15 Pfund und 5 Schilling Heller. Der Zins geht aus folgenden Gütern: 8 Schilling aus Wiesen des genannten Schultheißen, 7 Schilling aus Ergers Wiesen, 5 Schilling und 1 Huhn aus Kunz des Jungen Aichmans Haus und Garten. Die Heiligenpfleger bestätigen den Empfang des Kaufpreises, versprechen Gewährschaft und stellen als Bürgen zur Fertigung des Kaufs innerhalb Jahr und Tags die ehrbaren Walther den Elsässer und Eberlin Wishar von Hoheneck.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 285 U 4
Aus: A 284/57 Ludwigsburg, Bü 56
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 285 Kirchenrat: Urkunden
Kirchenrat: Urkunden >> Urkunden
1555 August 8 (Sa v. Laurentius Märt.)
Folio (Höhe x Breite)
Urkunden
Schaden: rechts und links fleckig und beschädigt durch zwei kleine Löcher mit geringem Schriftverlust
Zeugen: Konrad der Fischer, der Haltinger, Ruedger der Herre, Albrecht der Dürre und Berchtolt Noerich, Richter zu Weihingen als Satzleute.
Siegler: Kastvogt Hans von Hechberg und Kirchherr Dietrich zu Weihingen.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: S. 1 erhalten (Hirschrumpf), 2 abg.
Vermerke: Rv.: 1350 [unrichtig]
Publiziertes Regest: Gedrucktes Regest: Urkundenbuch der Stadt Esslingen, 1. Band (1899), Nr. 973g, S. 489 (nach Eintrag in Registraturbuch)
Zeugen: Konrad der Fischer, der Haltinger, Ruedger der Herre, Albrecht der Dürre und Berchtolt Noerich, Richter zu Weihingen als Satzleute.
Siegler: Kastvogt Hans von Hechberg und Kirchherr Dietrich zu Weihingen.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: S. 1 erhalten (Hirschrumpf), 2 abg.
Vermerke: Rv.: 1350 [unrichtig]
Publiziertes Regest: Gedrucktes Regest: Urkundenbuch der Stadt Esslingen, 1. Band (1899), Nr. 973g, S. 489 (nach Eintrag in Registraturbuch)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:23 MEZ