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Friedrichs des Großen Schwurgericht
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Weimarische Zeitung, Nr. 247, 21.10.1883, S. 1: „Herr Kette hat den Stoff […] in gefälliger Weise behandelt; die Charaktere sind nicht gerade sehr scharf, aber doch glücklich gezeichnet und auch einzelne Situationen recht wirksam. Es fehlt dem Ganzen indessen pulsirendes Leben und scharfe dramatische Zuspitzung. Alles, vom König bis zum Bedienten, ist ungeheuer gemüthlich, mit einziger Ausnahme Durocs, des Bösewichts, von dem wir indessen erst zuletzt erfahren, daß er ein solcher ist. Nicht einen Augenblick ist der Zuhörer in athemloser Spannung über das Schicksal des Helden und der Heldin. Der Verfasser hätte jedenfalls Duroc ganz anders in die Handlung mit hineinziehen müssen, als der Fall ist, um das Stück lebensvoller zu gestalten, und dies selbst, das manchmal sehr ins Breite geht, knapper fassen sollen. Dann würden die glücklichen Momente, an denen es nicht fehlt, sehr viel wirksamer zur Geltung gekommen sein. Das Publikum brachte der Aufführung namentlich in dem ersten und in dem letzten Akt lebhafte Theilnahme entgegen. Die Darsteller, die in den Hauptrollen sehr gut waren – ich nenne Herrn Savits (Graf Laniski), Frau Hettstedt (Gräfin Laniski), Herrn Wohlmuth (Duroc), Herrn Walter (Altenberg); Frl. Jenicke (Sophie); Herrn Cabus (Diener); Herr Lehmann hatte die schwierige Aufgabe, den alten Fritz darzustellen, die er in anerkennenswerther Weise löste – wurden wiederholt durch Hervorruf ausgezeichnet.“