Herzog Albrecht [IV.] von Bayern-München bekundet, dass Johann Stauffer zu Ehrenfels, Vitztum von Niederbayern, mit genannten Beisitzern Hofgericht gehalten hat und vor diesem Hans Hexenagger von Hexenagger als Kläger und Abt Michael als Beklagter erschienen sind, wobei der Abt einen fürleger[...], anweyser und warner beanspruchte, als ainem gefursten prelaten zugehöret. Hexenagger forderte, dass der Abt ihm den Kaufbrief über Güter in Berghausen erfülle und fürstanndt vor Gericht gegen die Beeinträchtigung seiner Rechte an den gekauften Gütern durch den Pfarrer von Hagenhill (Hagenhül) leiste. Nach Anhörung zweier Briefe über den Kauf (siehe Urkunden vom 14. Dezember 1457, Nr. 1717, und 8. Februar 1462, Nr. 1783) entscheidet das Gericht, dass der Abt dem Hexenagger bezüglich dessen Forderung nichts schuldig sei und erteilt einen Spruchbrief hierüber. S=A
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Herzog Albrecht [IV.] von Bayern-München bekundet, dass Johann Stauffer zu Ehrenfels, Vitztum von Niederbayern, mit genannten Beisitzern Hofgericht gehalten hat und vor diesem Hans Hexenagger von Hexenagger als Kläger und Abt Michael als Beklagter erschienen sind, wobei der Abt einen fürleger[...], anweyser und warner beanspruchte, als ainem gefursten prelaten zugehöret. Hexenagger forderte, dass der Abt ihm den Kaufbrief über Güter in Berghausen erfülle und fürstanndt vor Gericht gegen die Beeinträchtigung seiner Rechte an den gekauften Gütern durch den Pfarrer von Hagenhill (Hagenhül) leiste. Nach Anhörung zweier Briefe über den Kauf (siehe Urkunden vom 14. Dezember 1457, Nr. 1717, und 8. Februar 1462, Nr. 1783) entscheidet das Gericht, dass der Abt dem Hexenagger bezüglich dessen Forderung nichts schuldig sei und erteilt einen Spruchbrief hierüber. S=A
Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden, BayHStA, Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden 1932
KU Regensburg-St. Emmeram F. 173
Registratursignatur/AZ: Kasten 7, Schublade Nr. 18, Nr. 16
Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden
Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden >> III. 1401-1500
1469 Juni 27
Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden
Perg.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: ein an Pressel anhängendes Sekretsiegel
Überlieferung: Ausf.
Sprache: dt.
Ausstellungsort: Straubing
Originaldatierung: Beschehen zu Strawbing an erichtag vor Petri et Pauli apostolorum, als man zelet von Cristi unnsers lieben herren gepurde vierzehen hundert und in dem newnundsechtzigisten jare.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1469
Monat: 6
Tag: 27
Äußere Beschreibung: 35x73 cm
Überlieferung: Ausf.
Sprache: dt.
Ausstellungsort: Straubing
Originaldatierung: Beschehen zu Strawbing an erichtag vor Petri et Pauli apostolorum, als man zelet von Cristi unnsers lieben herren gepurde vierzehen hundert und in dem newnundsechtzigisten jare.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1469
Monat: 6
Tag: 27
Äußere Beschreibung: 35x73 cm
Bayern (-München): Albrecht IV. der Weise, Herzog von
Stauffer zu Ehrenfels: Johann, Vitztum von Niederbayern
Hexenagger: Hans, zu Hexenagger
Teyer: Michael, Abt von St. Emmeram
Regensburg (krfr.St.), St. Emmeram (Reichsstift): Äbte \ Michael Teyer
Berghausen (Gde. Altmannstein, Lkr. Eichstätt)
Hagenhill (Gde. Altmannstein, Lkr. Eichstätt), Pfarrei/Kirche: Pfarrer
Straubing (krfr.St.)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:40 MESZ
CC0 1.0 Universell