Nachlaß Richard Drögereit, Stade/Bergzabern (Bestand)
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NLA ST, Rep. 91/23
Nds. Landesarchiv, Abt. Stade (Archivtektonik) >> Gliederung >> 2 Nichtstaatliche Bestände >> 2.3 Private Nachlässe
1800-1979
Bestandsgeschichte: Biografie
Richard Drögereit (+ 25.1.1908, Essen, + 2.10.1977, Bad Bergzabern) promovierte 1932 bei Prof. Dr. Alfred Hessel und Prof. Dr. Karl Brandi zum Thema "Gab es eine angelsächsische Königskanzlei?". Nach Abschluss des Vorbereitungsdienstes begann er am Staatsarchiv Hannover als Archivar. Als Soldat im Zweiten Weltkrieg geriet er in jugoslawische Kriegsgefangenschaft, sodass er sich erst ab 1949 wieder der Wissenschaft zuwenden konnte. Vom Staatsarchiv Hannover wurde er 1960 zum Niedersächsischen Staatsarchiv in Stade versetzt, dessen Leitung er antrat. Auch übernahm er ab dem Wintersemester 1962/63 Lehraufträge am Historischen Seminar der Universität Hamburg und erhielt am selbigen Seminar eine Honorarprofessur. Im Jahr 1973 trat er als Archivar in den Ruhestand. Richard Drögereit befasste sich mit angelsächsischer Geschichte und Frühgeschichte der Herzogtümer Bremen und Verden.
Bestandsgeschichte
Der Teilnachlass des Historikers und Archivars Prof. Dr. Richard Drögereit enthält die geführte Korrespondenz mit den Beiträgern der Festschrift für Hans Wohltmann, dessen wissenschaftliche Abschlussarbeit, Fassungen zur Ausarbeitung "Die Karlssagen und ihre Bedeutung für die sächsische Missionsgeschichte" und Exzerpte und Regesten zu verschiedenen, wissenschaftlichen Publikationen und Urkunden.
Der Bestand fand vermutlich Mitte der 1970er nach Verabschiedung Richard Drögereits aus dem Archivdienst Zugang zum Archiv.
Literatur
Drögereit, Richard, Erlebtes, Erzähltes, Erforschtes: Festgabe für Hans Wohltmann zur Vollendung des 80. Lebensjahres am 8. Dezember 1964, Stade 1964.
Schulze, Heinz-Joachim, Nachruf Richard Drögereit, in: Stader Jahrbuch (1978), S. 132-134.
Zum Nachlass und weiteren Korrespondenzen sind folgende Forschungseinrichtungen zu nennen:
Nachlass Richard Drögereit, Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg
Bestandsgeschichte: (http://resolver.sub.uni-hamburg.de/HANS/n240)
Korrespondenzen mit Karl Brandi (1934-1937), Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen (http://kalliope-portal.de/cgi-bin/kalliope_pnd.pl?116061111)
Korrespondenzen mit Max Förster (1949), Bayerische Staatsbibliothek München (http://kalliope-portal.de/cgi-bin/kalliope_pnd.pl?116061111)
Der Nachlass wurde von der Praktikantin Cordula Franzke geordnet, verzeichnet und mit dem Vorwort versehen.
Stade, im Juli 2014
Dr. Thomas
Bestandsgeschichte: Bardelle
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Richard Drögereit (+ 25.1.1908, Essen, + 2.10.1977, Bad Bergzabern) promovierte 1932 bei Prof. Dr. Alfred Hessel und Prof. Dr. Karl Brandi zum Thema "Gab es eine angelsächsische Königskanzlei?". Nach Abschluss des Vorbereitungsdienstes begann er am Staatsarchiv Hannover als Archivar. Als Soldat im Zweiten Weltkrieg geriet er in jugoslawische Kriegsgefangenschaft, sodass er sich erst ab 1949 wieder der Wissenschaft zuwenden konnte. Vom Staatsarchiv Hannover wurde er 1960 zum Niedersächsischen Staatsarchiv in Stade versetzt, dessen Leitung er antrat. Auch übernahm er ab dem Wintersemester 1962/63 Lehraufträge am Historischen Seminar der Universität Hamburg und erhielt am selbigen Seminar eine Honorarprofessur. Im Jahr 1973 trat er als Archivar in den Ruhestand. Richard Drögereit befasste sich mit angelsächsischer Geschichte und Frühgeschichte der Herzogtümer Bremen und Verden.
Bestandsgeschichte
Der Teilnachlass des Historikers und Archivars Prof. Dr. Richard Drögereit enthält die geführte Korrespondenz mit den Beiträgern der Festschrift für Hans Wohltmann, dessen wissenschaftliche Abschlussarbeit, Fassungen zur Ausarbeitung "Die Karlssagen und ihre Bedeutung für die sächsische Missionsgeschichte" und Exzerpte und Regesten zu verschiedenen, wissenschaftlichen Publikationen und Urkunden.
Der Bestand fand vermutlich Mitte der 1970er nach Verabschiedung Richard Drögereits aus dem Archivdienst Zugang zum Archiv.
Literatur
Drögereit, Richard, Erlebtes, Erzähltes, Erforschtes: Festgabe für Hans Wohltmann zur Vollendung des 80. Lebensjahres am 8. Dezember 1964, Stade 1964.
Schulze, Heinz-Joachim, Nachruf Richard Drögereit, in: Stader Jahrbuch (1978), S. 132-134.
Zum Nachlass und weiteren Korrespondenzen sind folgende Forschungseinrichtungen zu nennen:
Nachlass Richard Drögereit, Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg
Bestandsgeschichte: (http://resolver.sub.uni-hamburg.de/HANS/n240)
Korrespondenzen mit Karl Brandi (1934-1937), Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen (http://kalliope-portal.de/cgi-bin/kalliope_pnd.pl?116061111)
Korrespondenzen mit Max Förster (1949), Bayerische Staatsbibliothek München (http://kalliope-portal.de/cgi-bin/kalliope_pnd.pl?116061111)
Der Nachlass wurde von der Praktikantin Cordula Franzke geordnet, verzeichnet und mit dem Vorwort versehen.
Stade, im Juli 2014
Dr. Thomas
Bestandsgeschichte: Bardelle
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 12:45 MESZ