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Gewerbe- und Handelsaufsicht
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, E 130 b Staatsministerium
Staatsministerium >> I. Landes- und Reichsangelegenheiten >> F. Innen- und Wirtschaftsverwaltung >> 10. Gewerbe, Handel und Industrie
1879-1944
Enthält u.a.: Ausbildung, Bestellung und Aufgaben des Aufsichtspersonals (mit Denkschrift über die Vor- und Ausbildung sowie Anstellung von Gewerbeaufsichtsbeamtinnen, 1920 und Programm für den Ausbildungskursus für mittlere Gewerbeaufsichtsbeamte vom 24.4. bis 6.5.1922 in Berlin-Charlottenburg); Deutsche Volkswirtschaftliche Correspondenz, Nr. 102 vom 27.12.1910; Schreiben des Reichsarbeitsministers betr. Zuziehung von Arbeitern zur Gewerbeaufsicht, 23.4.1919; Festschrift des Sozialen Landesmuseums in München (Bayerischen Arbeiter-Museums) aus Anlaß des 25jährigen Bestehens, 1926; Beantwortung einer Anfrage im Landtag wegen Überschreitung der Arbeitszeit bei einer Firma in Dusslingen, Oberamt Tübingen, 1930; Übersicht über die Tätigkeit des Württ. Gewerbe- und Handelsaufsichtsamts im Jahr 1931; Mitteilungen des Württ. Gewerbe- und Handelsaufsichtsamts über Arbeitszahlen, Arbeitszeiten und Arbeitsleistungen in den württembergischen gewerblichen Betrieben im Zeitraum 1930/32 sowie nach dem Stand am 1.8.1933 und 1.8.1934; Neuorganisation der Gewerbeaufsicht in Württemberg, 1937; Gesuch um Wiederzulassung zum Detektivberuf, 1938/39.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.